Ein Safari Tag in Afrika

Stellen Sie sich vor: Sie sind auf Safari und übernachten im Zelt oder in einem Camp mitten in der afrikanischen Wildnis! Dass man dabei gut auf Sie aufpasst, lässt Sie gut schlafen. Und dann - noch vor Sonnenaufgang - werden Sie von einem virtuosen Vogelkonzert sanft aus dem Schlaf geholt. Natürlich kann es auch der Guide sein, der Sie mit einem freundlichen „ Good Morning“ weckt. Und schon genießen Sie, wie der Duft frischen Kaffees aus der Küche oder vom Feuer Ihres Buschkochs zu Ihnen herüberzieht. Wenn Sie es lieber mögen, können Sie sich natürlich auch einen Tee oder Kakao vorbestellen. So oder so gehören Kekse natürlich auch mit dazu.

Gleich nach Sonnenaufgang starten Sie mit Ihrem Geländewagen zur Pirschfahrt ins Schutzgebiet. Alle Sinne sind angespannt: Afrika riechen, sehen und erfahren – es gibt nichts Schöneres. Tiere zu beobachten, Pflanzen zu sehen, die Landschaft zu genießen – dafür öffnet Ihr erfahrener Guide Ihnen die Augen. Dabei werden Sie sich für die Vogelwelt genauso viel Zeit lassen wie für die Säugetiere: Antilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten, Löwen und, und, und. Oft werden Sie auch an Wasserstellen Halt machen, um zu beobachten, wie die faszinierenden Tiere kommen und gehen, sich baden oder trinken. Ihre Fahrerguides kennen sich aus und wissen, wann es sich wo lohnt.

In einigen Naturschutzparks ist es erlaubt, auch zu Fuß unterwegs zu sein. Dann sind Sie auf einer „Walking Safari“, bei der die Rangers zur Sicherheit Gewehre mit sich tragen. Fußsafaris sind eine tolle Möglichkeit, den Tieren auf Augenhöhe zu begegnen. Lassen Sie sich dabei auch von interessanten „Kleinigkeiten“ begeistern. Das könnten Warzenschweine oder Zebramangusten aus nächster Nähe sein. Und nicht zu vergessen die Insektenvielfalt, die von den unermüdlichen Pillendrehern bis hin zu den räuberischen Gottesanbeterinnen reicht. Auf Fußsafaris ist auch Ihre Fantasie gefragt: Besonders ausgebildete Fährtenleser können Ihnen anhand von Spuren sagen, welches Tier vor welcher Zeit hier vorbeigezogen ist - oder vielleicht noch ganz in Ihrer Nähe weilt.

Sollten Sie morgens nur das Kurzfrühstück und kein komplettes Frühstück eingenommen haben, kehren Sie nach etwa zwei Stunden zum ausgedehnten Brunch zurück. Sind Sie – je nach Pirschziel - länger auf Ihrer Safari unterwegs, können Sie sich unterwegs mit einem „ Lunchpaket“ stärken.

In aller Regel ist um die Mittagszeit Ruhe angesagt, für die Tierwelt ebenso wie für Sie. Schließlich ist es dann allen für anstrengende Aktivitäten viel zu heiß. Nutzen Sie also die Zeit zum Ausruhen oder auch zum Beobachten der benachbarten Natur von Ihrer Unterkunft aus.

Nachmittags geht es dann nach einem Kaffee oder Tee wieder los auf Safari. Sie kann bis zum Sonnenuntergang oder auch länger dauern – ganz nach Pirschziel.
Ihr Fahrer kennt in aller Regel genau die besten Stellen, wo und wann die Tieraktivitäten am spannendsten sind oder auch, wo die Sonne am schönsten untergeht. Nicht zu vergessen: Der „Sundowner“ – ein Drink nach Geschmack zur Verabschiedung der Sonne – ist immer ein ganz besonderer Genuss.

Wenn Sie gerne fotografieren, können Sie darauf vertrauen, dass Ihr Fahrerguide genau an den attraktiven Stellen hält - nicht zu früh und nicht zu spät. Wenn Sie ein ganz bestimmtes Landschaftsmotiv aufnehmen möchten, können Sie Ihren Fahrer individuell bitten, genau an dem Punkt anzuhalten, der für Sie am schönsten ist. Da sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.

Wo immer die Möglichkeit einer Nachtsafari geboten wird, sollten Sie sie unbedingt nutzen. Sie starten kurz vor Einbruch der Dunkelheit und werden dann etwa zwei Stunden unterwegs sein, um die nachtaktiven Tiere zu sehen: z.B. Stachelschweine, Schleichkatzen, Erdferkel, Buschbabys.

Der Höhepunkt Ihres Safaritages ist dann oft ein gemütliches Zusammensein am Lagerfeuer mit lebhaften Gesprächen und viel Erfahrungsaustausch. Genießen Sie Ihre Zeit in Afrika: Die Tage werden Sie genauso begeistern wie die Nächte in der wohl schönsten „Natur pur“ dieser Welt.