Papua Neuguinea

Urwaldinsel tanzender Edelsteine

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN PAPUA

  • Privatreise
  • Ungewöhnliche Pflanzen und Tiere
  • Ornithologischer Schwerpunkt

Neuguinea ist nach Grönland die zweitgrößte Insel der Erde, aber zu gut 70 % von dichtem tropischen Wald bedeckt und daher die größte tropische Insel. Ihr Zentralrücken besteht aus einem komplexen System von Bergketten und Hochlandtälern, die sich über fast 2.000 km erstrecken. Um die Berggipfel, die teilweise bis zu 5.000 Meter erreichen, liegt eine Vielzahl unterschiedlicher Biotope. Felsenriffe und Mangroven säumen die Küste, Sümpfe und Tieflandregenwälder betten sich in die küstennahen Ebenen und Vorgebirge und gehen in mittleren Lagen über in Bergbuchen- und Kiefernwälder; in den Hochlagen wachsen moosbedeckte Urwälder und alpine Graslandschaften.

Sie alle sind Heimat einer zum Teil sehr ungewöhnlichen Pflanzen- und Tierwelt. Obwohl auf Papua interessante Streifen- und Pinselschwanzbeutler, Kuskuse und Baumkängurus leben, ist die Insel vor allem für ihre ganz besondere Vogelwelt bekannt. Von den etwa 700 Vogelarten sind über 300 Arten nirgendwo sonst auf der Welt anzutreffen. Allein 36 der 38 hier vorkommenden Paradiesvögel sind endemisch. Auffallend auch die farbenprächtigen Laubenvögel, die brillianten Lieste, die Kakadus und Nashornvögel.

Programm

PROGRAMM

PAPUA NEUGUINEA

Urwaldinsel tanzender Edelsteine

1./2. Tag: Frankfurt – Hongkong

Flug von Frankfurt in Richtung Asien.

3. Tag: Hongkong – Port Moresby

Ankunft in Port Moresby und Fahrt zum Hotel. Am Nachmittag besuchen Sie zur ornithologischen Einstimmung die Pacific Adventist University.

4. Tag: Port Moresby – Ambua Lodge

Morgens fliegen Sie zur kleinen Stadt Tari, die sich in einem auf 1.500 m gelegenen Tal versteckt. Von dort geht es zur mehr als 2.000 m hoch gelegenen Ambua-Lodge. Ihre im traditionellen Stil gebauten Hütten sind recht komfortabel ausgestattet. Sie werden von dichtem Bergwald umgeben, der sich bis zum 2.800 m hohen Tari Gap erstreckt, wo er in buschbedecktes Grasland übergeht. Genießen Sie einen atemberaubenden Blick über das Tari-Tal!

In der Umgebung der Lodge lassen sich sehr gut Hochlandvögel beobachten. Hier leben alleine mehr als ein Dutzend Paradiesvogel-Arten! Direkt bei der Lodge können Sie den Loriaparadiesvogel und die Kurzschwanz-Paradigalla beobachten. Dazu kleine bunte Papageiamadinen, den Lappendickkopf, den bis zu einem Meter großen Bennettkasuar, der hier auch zeitweise nistet, und den Bergpeltops. Abends werden Schmetterlingsfreunde auf ihre Kosten kommen: Massen verschiedener Nachtfalterarten werden von den Lichtern der Lodge an die Fensterscheiben gelockt! Oft ist sogar der große Herkulesfalter zu sehen.

5. - 7. Tag: Ambua-Lodge

Exkursionen im Gebiet des nahe gelegenen Mount Kerewa, in dem u.a. der flammenfarbene Furchenvogel vorkommt. Halten Sie auch Ausschau nach dem Wimpelträger mit seinen unglaublich langen und ungewöhnlichen Kopffedern und dem Schmalschwanz-Sichelhopf, der durch laute, maschinengewehrähnliche Rufe auffällt.

Unterhalb der Lodge lichtet sich der Wald und geht in ein Mosaik von Wiesen, Feldern und Waldhainen über. Hier könnten Sie den Kragen-Paradiesvogel, den Blauparadiesvogel, mit etwas Glück auch die Stephanie-Paradieselster, den seltenen Breitschwanz-Sichelhopf, den Blaunacken-Paradiesvogel sowie den Archboldlaubenvogel entdecken. Eine Liste der mehr als 217 Vogelarten, die in der Umgebung der Ambua-Lodge leben, senden wir Ihnen auf Anfrage gern zu. Sie enthält u.a. auch den Papua-Adler, den Rundflügelkauz und den Bergschwalm.

8. Tag: Ambua Lodge – Karawari Lodge

Sie fliegen über die zerklüftete Urwaldregion nach Karawari. Mit einem Boot geht es dann auf dem Karawari-Fluss zur gleichnamigen Lodge: Sie lernen eine der abgelegensten Regionen Papuas kennen! Hier begegnen Sie Ureinwohnern, die mit ihren Einbaum-Kanus stakend über die Flüsse gleiten; nachts können Sie ihren Trommeln lauschen.

Die Lodge wurde im Stil der Ureinwohner gebaut und thront mitten im dichten tropischen Flachlandregenwald auf einem kleinen Bergkamm, etwa 100 m über dem Fluss. Auf dem Weg zur Lodge und in ihrer näheren Umgebung sollten Sie nach Tieflandvögeln Ausschau halten, von denen hier insgesamt 229 Arten registriert wurden.

9./10. Tag: Karawari-Lodge

Heute folgen Sie den Waldwegen um die Karawari-Lodge und fahren mit dem Boot den Fluss entlang. Vielleicht entdecken Sie einen Edelpapagei, den Arakakadu oder den bunten Edwards-Zwergpapagei. Auf dem Waldboden könnten Sie die schönste und größte aller Tauben, die Fächertaube, finden. Im Gebiet leben auch Einlappenkasuar und Riesenschwalm. Den Sonnenuntergang sollten Sie auf der Terrasse der Lodge genießen mit einem herrlichen Blick über den Fluss, der von der untergehenden Sonne langsam in schöne warme Farben getaucht wird. Sobald es dunkel ist, verstärkt sich das Konzert des Urwaldes.

11. Tag: Karawari – Hagen

Flug nach Mount Hagen, Transfer zur Rondon Ridge Lodge. Exkursion im Umfeld der Lodge.

12. Tag: Hagen – Port Moresby

Flug nach Fort Moresby. Transfer zum Hotel. Nachmittags Exkursion zum Varierata-Nationalpark, der etwa eine Stunde von Port Moresby entfernt liegt. Das Schutzgebiet wurde gegründet, um den prachtvollen Raggi-Paradiesvogel zu schützen. An einem bekannten Balzplatz folgen Sie seinen rauen Rufen. Weitere interessante Vogelarten in dem Wald- und Wiesenbiotop sind Perlenfruchttaube, Schönlori und Zweifarbenpitohui.

13. Tag: Port Moresby – Frankfurt

Transfer zum Flughafen und Abflug Hongkong nach Frankfurt.

14. Tag: Ankunft in Frankfurt

 

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Papua Neuguinea

Urwaldinsel tanzender Edelsteine

Privatreise:  zum Wunschtermin Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Hotel & Lodge

Einzelunterkunft:   auf Anfrage
Flüge:    ab 1450 € plus 400 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE:

Airways Hotel, Ambua Lodge, Karawari Lodge, Rondon Ridge

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtungen in Doppelzimmern von Hotels und Lodges
Vollpension
Alle genannten Exkursionen
Alle Eintrittsgebühren
Alle genannten Transfers

Nicht eingeschlossen:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, übrige Mahlzeiten, Visumgebühr, optionale Ausflüge

Visum: Erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeinen Versicherung AG nach.
Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.

Infos

PAPUA NEUGUINEA

Informationen von A - Z

Urwaldinsel tanzender Edelsteine

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  Zwischen Mai und September, wenn es vergleichsweise wenig regnet.
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Geld: Die Währung in Papua-Neuguinea ist der Kina (PGK), ein Kina entspricht 100 Toea. Visa und Master Card werden in größeren Ortschaften akzeptiert.
Impfungen: Impfungen sind nicht vorgeschrieben, allerdings wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen.
Klima: Das Klima in Papua-Neuguinea ist tropisch und angenehm. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn es vergleichsweise wenig regnet. Von November bis März ist die wärmere und feucht-tropische Saison, in der vermehrt tropische Regenschauer (Monsun) zu erwarten sind.
Es gibt zwei Klimazonen in Papua Neuguinea. Die Küstenregionen sind heiße, tropische Zonen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur variiert zwischen 24-35 °C. Die Hochlandregion ist wesentlich kühler und hat weniger Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur liegt dort zwischen 12-28 °C. In beiden Regionen ist es tagsüber sonnig und warm. Am späten Nachmittag können erfahrungsgemäß Wolken aufziehen und am Abend sind ein paar Tropfen Regen möglich.
Mobiltelefon: Papua Neuguinea hat zwar ein GSM-Netz verbunden, Roaming funktioniert aber kaum oder gar nicht.
Ortszeit: Der Zeitunterschied beträgt +8 Stunden während der europäischen Sommerzeit bzw. +9 Stunden während der europäischen Winterzeit.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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