Arktis - Spitzbergen

Arktische Naturwunderwelt rund um Spitzbergen

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN SPITZBERGEN

  • Schiffreise mit z.B. max. 106 Teilnehmern (Ortelius)
  • Deutsch sprechender Lektor an Bord
  • Schlauchboot-Exkursionen
  • Schiffe: Plancius/Ortelius/FRAM (Details unter Reiseinfos)

Außergewöhnlich klares, kräftiges Licht gehört zu den Besonderheiten des Sommers in Spitzbergen. Vom späten Frühjahr bis weit in den Sommer geht hier die Sonne nicht mehr unter. Dies macht, neben grandiosen Landschaften, den Reiz des Svalbard-Archipels aus. Während auf der einen Seite spitze, meist unbestiegene Berggipfel die Kulisse bilden, schieben auf der anderen Seite kilometerbreite Gletscher unaufhörlich ihre Eismassen ins Meer und kalben blaugrün schimmernde Eisberge, die langsam durch die Fjorde treiben.

Auf etwa halber Strecke zwischen Norwegen und dem Nordpol gelegen, umfasst der Svalbard-Archipel alle Landmassen zwischen 74° und 81° nördlicher Breite sowie 10° und 35° östlicher Länge. Seine Hauptinseln sind (Svalbard) Spitzbergen und Nordaustlandet (Nordostland). Mit einer Fläche von nur rund 64.000 Quadratkilometern bietet die Inselgruppe auf verhältnismäßig kleinem Raum eine erstaunlich vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.

Eisbären sind hier ebenso zu beobachten wie Eisfüchse und die kleinen Spitzbergen-Rentiere. Auf Treibeisschollen ruhen Bart- und Ringelrobben, und mit etwas Glück bekommt man sogar Walrosse zu Gesicht. In steilen Felswänden brüten Dickschnabellummen und Krabbentaucher, Papageitaucher und andere Seevögel. Auf den Teichen sind Sterntaucher zu Hause. Interessant ist auch der Vergleich zwischen der Alpen- und Tundraflora.

Programm

PROGRAMM

ARKTIS - SPITZBERGEN

Arktische Naturwunderwelt rund um Spitzbergen

1. Tag: Individueller Tagesflug

Flug über Oslo nach Longyearbyen. Je nach Flugverbindung kann eine Übernachtung in Oslo oder Longyearbyen notwendig sein.

2. Tag: Einschiffung

Vor der Einschiffung besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die frühere Bergarbeiterstadt Longyearbyen. Dabei sind die Pfarrkirche und das Museum, mit seinen Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte, einen Besuch wert. Auch ein Ausflug in die umgebende Tundra lohnt sich. Mehr als 100 verschiedene Pflanzenarten sind hier zu Hause. Am Abend beginnt Ihre Spitzbergen-Umrundung mit der Fahrt durch den Isfjorden.

3. Tag: Krossfjorden

Besuch des Krossfjords und Schlauchbootfahrt zum 14.-Juli-Gletscher. Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten hoch in den Felsen, an deren Fuß oft Eisfüchse nach Nahrung suchen. An den Berghängen blüht die Tundra, und im Fjord ist hin und wieder eine Bartrobbe zu beobachten. Nachmittags wird Ny Ålesund erreicht, die nördlichste Ortschaft der Erde. In der Nähe der Forschungsstation brüten Eiderenten, Kurzschnabelgänse und Küstenseeschwalben.

4. Tag: Liefdjefjord

Wenn das Wetter es erlaubt, fahren Sie in den Liefdefjord hinein und landen auf einer der Tundrainseln der Andøyane-Gruppe. Eiderenten und Kurzschnabelgänse nisten hier. Hin und wieder ist auch die Prachteiderente anzutreffen. Vor der 5 km langen Gletscherfront des Monacogletschers finden Sie tausende von Dreizehenmöwen, die auf Futter lauern. Auch Eisbären sind schon auf der Gletscherwand gesehen worden.

5. Tag: Phippsoya

Mit Phippsøya, die zur Sieben-Insel-Gruppe gehört, erreichen Sie den nördlichsten Punkt dieser Reise. Hier auf 81° nördlicher Breite befinden Sie sich nur noch 540 Meilen vom geografischen Nordpol entfernt. Eisbären streifen über die Inseln, immer begleitet von Elfenbeinmöwen. Mehrere Stunden erleben Sie die spektakuläre Umgebung im Packeis und können nach der Rosenmöwe Ausschau halten bevor, das Schiff Kurs nach Süden nimmt.

6.Tag: Lågøya – Hinlopenstraße

Die Insel Lågøya in der nordöstlichen Einfahrt zur Hinlopenstraße bietet eine gute Möglichkeit, Walrosse zu sehen. Auf dieser Insel mit ihrer weiten Lagune wurden sogar schon Schwalbenmöwen beobachtet. Am Sorgfjord finden Sie vielleicht Walrosse, nicht weit von historischen Walfängergräbern aus dem 17. Jh. Auf einer Wanderung über die Tundra halten Sie nach Schneehühnern Ausschau.

7. Tag: Hinlopenstraße

Die Hinlopenstraße trennt Westspitzbergen von Nordaustlandet, der zweitgrößten Insel des Svalbard-Archipels. Sie ist vollständig von Eis bedeckt. Hier erreichen Sie den nördlichsten Punkt der Reise. Auf den Eisschollen sind nun häufiger Eisbären, Bart- und Ringelrobben zu entdecken, und auch die rein weißen Elfenbeinmöwen zeigen sich gelegentlich. Im Lomfjord (Westspitzbergen) können Sie bei einer Schlauchbootfahrt Tausende von Dickschnabellummen in den Basaltklippen beobachten, und bei einem Ausflug in die Augustabukta (Nordaustlandet) begegnen Sie meist kleinen Gruppen des zierlichen Spitzbergen-Rentiers, Kurzschnabelgänsen, Elfenbeinmöwen und Walrossen.

Auf Torrelneset erkunden Sie die Polarwüste Nordaustlandets, in unmittelbarer Nähe der drittgrößten Eiskappe der Erde, die hier ins Meer mündet. Sie wandern entlang der eindrucksvollen Küste mit Steinformationen, die im Laufe von Jahrtausenden hier geformt wurden. Vielleicht treffen Sie auf Walrosse. Auf dem Kurs nach Süden haben Sie eventuell das Glück, auf Grönlandwale zu stoßen.

8. Tag: Freemansund

Am Sundneset im Freemansund sind bei einer Tundrawanderung Rentiere und Weißwangengänse zu sehen. Später landen Sie auf der Westseite der flachen Diskobucht bei Edgeøya an. Am Rand einer engen Schlucht nisten Dreizehenmöwen, Gryllteisten und Eismöwen. In der Brutzeit der Vögel suchen hier nicht selten Eisfüchse und Eisbären nach abgestürzten Jungvögeln.

9. Tag: Hornsund

Bei der Einfahrt in den Hornsund im Süden Spitzbergens fällt der spitze Gipfel des Hornsundtind (1.431 m) auf, dem die Insel ihren Namen verdankt. 14 Gletscher kalben in den Hornsund und bieten Robben und Eisbären gute Lebensbedingungen. Auf dem Berg hinter der polnischen Forschungsstation brüten Tausende der nur drosselgroßen Krabbentaucher. Sie sind die kleinsten Alken von Spitzbergen.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord

Landgang im Van-Keulen-Fjord auf der Insel Ahlstrandhalvøya. Hier liegen riesige Haufen von Weißwalknochen, die Jäger des 19. Jahrhunderts zurückgelassen haben. Die Zahl der Weißwale (Belugas) hat sich seither wieder erhöht, und oft sieht man kleinere Gruppen im Fjord schwimmen. Am Nachmittag Weiterfahrt zum Recherchefjord, wo auf einer Wanderung vielleicht Rentiere zu sehen sind.

11. Tag: Longyearbyen – Rückflug

Ankunft in Lonyearbyen, Ausschiffung, Fahrt zum Flughafen. Rückflug über Oslo. Je nach Flugplan kann eine weitere Übernachtung erforderlich sein.

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Arktis - Spitzbergen

Arktische Naturwunderwelt rund um Spitzbergen

Privatreise:  Weitere Abfahrten Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

11 Tage
Schiffskabinen

MS Hondius

Die Bordsprache ist Englisch

05.07.2019 - 14.07.2019 5800 €Buchen & Reservieren
14.07.2019 - 23.07.2019 5800 €Buchen & Reservieren
23.07.2019 - 01.08.2019 5800 €Buchen & Reservieren
01.08.2019 - 10.08.2019 5800 €Buchen & Reservieren

Plancius 106 TN + Plancius 114 TN

Die Bordsprache ist Englisch / Ein Deutsch sprechender Lektor ist an Bord

03.07.2019 - 12.07.2019 5800 €Buchen & Reservieren
Einzelunterkunft:   auf Anfrage
Flüge:    ab 600 € plus 280 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE:

Spitsbergen Guesthouse oder Spitsbergen Hotel, Radisson Blu Airport oder Gardermoen Airport Hotel, Hótel Loftleidir. Hotels für die An- und Abreise nach Wunsch.

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Auf dem Schiff in einer Doppelkabine mit Dusche/WC
Vollpension an Bord
Schlauchbootexkursionen
Eintrittsgebühren
Englisch sprechendes Expeditionsteam, Deutsch sprechender Lektor
Reisen mit FRAM: inkl. Flug ab Düsseldorf

Nicht eingeschlossen:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Übernachtungen in Oslo oder Longyaerbyean, übrige Mahlzeiten, optionale Ausflüge

Visum: Nicht erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Der Reisepreis richtet sich nach der Kabinenkategorie und beginnt beim o.g. Preis.
Je nach Flugverbindung sind zusätzliche Übernachtungen in Oslo und/oder Longyearbyen notwendig. Alle beschriebenen Anlandungen sind fest im Programm vorgesehen. Eine Garantie dafür kann es jedoch nicht geben, da in solch extremen Gebieten letztendlich Seegang und Eisverhältnisse den Kurs bestimmen. Auch kann das Programm der Schiffe je nach Routengenehmigung leicht abweichen.

Diese Reise wird mit anderen Veranstaltern gemeinsam gebucht.
Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeine Versicherung AG nach.
Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.

Infos

ARKTIS SPITZBERGEN

Schiff: M/V Ortelius

Allgemeine Infos zum Schiff

Die ORTELIUS wurde 1989 in Gdynia in Polen als Forschungs- und Arbeitsschiff "Marina Svetaeva" mit der höchsten russischen Eisklasse UL1 (entspricht 1A) für die russische Akademie der Wissenschaften gebaut. Die Polarkreuzfahrten-Reederei Oceanwide Expeditions hat das Schiff gekauft und zu einem Expeditions-Kreuzfahrtschiff umgebaut und setzt sie seit der Saison 2011/12 für Arktis- und Antarktis-Kreuzfahrten ein. Dafür wurde sie nach dem niederländischen Karthographen Abraham Ortelius aus dem 16. Jahrhundert umbenannt.

Die ORTELIUS ist klein und wendig und mit ihren großzügigen Außendecks und einer sehr großen Brücke, die auch den Passagieren zugänglich ist, sehr gut für Expeditionskreuzfahrten geeignet. Sie bietet für bis zu 106 Passagiere einen komfortablen Standard mit einem Restaurant, einer Panoramalounge mit Bar und einem Vortragsraum. Im Vordergrund steht aber der Expeditionscharakter und das Naturerlebnis und so wird möglichst viel Zeit an Land verbracht. Mit den mitgeführten Zodiaks können selbst enge Buchten befahren werden.

Die 47 Kabinen, darunter eine Suite, sind einfach aber komfortabel und geräumig, allesamt Außenkabinen mit mindestens zwei Bullaugen bzw. Fenstern.

Technische Daten

Ausstattung
Restaurant, Panorama-Lounge, Bar, Vortragsraum

Deckpläne


Deck 7 - Brücke


Deck 6


Deck 5


Deck 4


Deck 3

Kabinen und Suiten
Die ORTELIUS bietet einfache aber komfortable Kabinen und öffentliche Räumlichkeiten. Neben den 24 Doppelkabinen gibt es auch die Möglichkeit, zu dritt und viert eine Kabine zu teilen. Einen separaten Aufenthaltsraum bieten die 6 Superior-Kabinen und die Suite. Alle Kabinen sind geräumige Außenkabinen mit mindestens zwei Bullaugen oder Fenstern und eigenem Bad.

Bordsprache
Die Bordsprache ist Englisch.

Kleidung an Bord
Die übliche Kleidung ist entsprechend dem Expeditionscharakter der Reisen zwanglos. Am besten geeignet ist Freizeitkleidung, die Sie nach dem Zwiebelprinzip anziehen können, da es im Schiff gut warm ist, an Deck aber oft ein kalter Wind weht. Die Oberbekleidung sollte wind-und wasserfest und möglichst atmungsaktiv sein. Bedenken Sie bitte, dass Sie Schuhe mit griffigen Sohlen benötigen, da sowohl die Decks als auch die Felsen an Land bei Feuchtigkeit rutschig sein können.

Medizinische Versorgung
Ein gibt eine kleine Krankenstation, ein Arzt ist an Bord.

Mannschaft
Die Besatzung umfasst 55 Mann.

Rauchen
Das Rauchen ist in entsprechend gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt.

Zahlungsmittel an Bord
US-Dollar und gängige Kreditkarten.

Länge 101 m
Breite 16 m
Tiefgang 4,5 m
Antrieb Diesel-Twin Engines - 5.200 PS
Wasserverdrängung 4.364 BRT
Geschwindigkeit max. 12 Knoten
Kapazität 122 Passagiere
Mannschaft 72
Nationalität Bahamas
Eisklasse A1
Stromversorgung 110-V- und 220-V (60-Hz) Wechselstrom

ARKTIS SPITZBERGEN

Weitere Schiffe


Schiff FRAM
Schiff Plancius
Druck