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VENEZUELA 

Reisebausteine für Individualreisen & Verlängerungen

Unsere Reisebausteine sind frei kombinierbar zu Ihrer ganz individuellen Wunschreise.

Bitte lesen Sie hierzu unsere Informationen für Individualreisen.  

Wer unseren Gruppenreisen noch ein weiteres interessantes Ziel hinzufügen oder diese entspannt ausklingen lassen möchte, findet hier ebenfalls Vorschläge für Verlängerungen.


Amazonas Territorium

Das riesige Gebiet bedeckt fast ein Viertel der Fläche Venezuelas. Beim Hauptort Puerto Ayacucho liegen die Stromschnellen des Orinoco, auf den nahen Granitfelsen („lajas“) wachsen Vellosiaceen. In den weiten Wäldern Amazoniens leben verschiedene Indianervölker noch relativ ungestört; blüht zwischen Februar und Mai die Orchidee Cattleya violacea, Venezuelas Nationalblume; wurden in den verschiedenen „Stockwerken“ des Regenwaldes bisher 680 Vogelarten gefunden; lebt die Arrau-Schildkröte, Südamerikas größte Süßwasserschildkröte.

Lohnende Ausflüge gehen zum Rio Caura, Nebenfluss des Orinoco und ebenfalls Schwarzwasserfluss. Manchmal lassen sich Flussdelfine oder Riesenotter beobachten.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Orinoquia-Lodge, Caura-Lodge.

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Canaima-Nationalpark

Der Canaima-Nationalpark ist einer der größten der Welt und wurde 1994 zum UNESCO-Naturerbe erklärt. Er liegt im Gebiet der Gran Sabana im Bergland von Guayana. Aus der Hochebene erheben sich mit fast senkrechten Wänden riesige, bizarre Sandstein-Tafelberge, die Tepuis (in der Indianersprache für „ Haus der Götter“), isolierte Areale mit endemischer Fauna und Flora und vielen Orchideen. Weitere landschaftliche Highlights sind Wasserfälle.

Spektakulär: der Salto Angel, höchster Wasserfall der Welt, der in fast 1.000 m freiem Fall vom Auyan-Tepui stürzt und sich bei einem atemberaubenden Flug (wetterabhängig) besichtigen lässt. Wandern kann man zum Salto Sapo, wo ein Weg auch hinter den Wasserfall führt.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1-2 Tage / Tapuy Lodge

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Cueva-del-Guacharo-Nationalpark

„Guacharos“ werden in Venezuela die eigentümlichen Fettschwalme genannt. Diese Vögel laben sich nachts an ölhaltigen Früchten und leben tagsüber in Kolonien in dunklen Höhlen, in denen sie ruhen und nisten. In der Cueva del Guacharo, Venezuelas größtem Tropfsteinhöhlen- System, sollen mehr als 30.000 Fettschwalme wohnen!

Im angrenzenden Bergregenwald leben besonders viele Schmetterlinge, farbenprächtige Grünhäher werden angefüttert, leuchtend rot blühende Korallenbäume und viele Erdbromelien („copeys“) wachsen im Gebiet. Deren ölhaltige Früchte sowie Palmfrüchte sind Hauptnahrung der Vögel. Fettschwalme brüten zwischen März und Juni.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: Tagesausflug von Caripe aus / Hacienda Campo Claro

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Gran Sabana und Auyan Tepui

Die einzigartigen Tafelberge erheben sich hoch aus der Savanne. Von dem kleinen Indianerdorf Kavac aus können Sie den Auyan Tepui erklimmen. Eine Woche werden Sie brauchen und unterwegs campieren.

Sie passieren den Ocone-Fluss und überwinden die Steigung zum Campo Gurayaca. Der erste Aufstieg führt zum 2. Plateau El Penon. Erst wandern Sie durch die Savanne, dann kommen Sie in den Urwald, der den Auyan-Tepui umsäumt. Durch dichten Urwald und meterhohes Buschwerk laufen Sie auf Ihren Übernachtungsort El Penon zu. Weiter geht es dann durch steinige Landschaft und über wildes Wurzelgeflecht bis an die steile Wand des Tafelberges hinauf. Schließlich klettern Sie über riesige Felsen, bis Sie die Kante des Hochplateaus erreichen. Es ist unbeschreiblich, dann in dieser schwarzen Urlandschaft zu stehen, sie dort oben zu erfahren! Nach der Erkundung des Hochplateaus mit seinen vielen endemischen Pflanzen geht es in mehreren Etappen wieder hinab nach Kavac.

Hinweis: Für dieses Trekking ist eine gute Kondition Vorraussetzung, da täglich zwischen 5 und 7 Stunden teils steil bergauf/ bergab gewandert wird. Es müssen auch Felsen überklettert werden. Dafür ist aber keine Klettererfahrung nötig, jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 8 Tage, Camping

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Isla Margarita

Die Karibikinsel ist nicht nur ein Urlaubsparadies für Pauschalreisende, sondern hat auch Naturliebhabern etwas zu bieten: 26 % der Inselfläche stehen unter Naturschutz. Vor allem der Westteil der Insel ist noch relativ unberührt. Die schönsten Strände liegen im Nordosten der Insel. Rund um die Insel finden sich gute Tauch- und Schnorchelgründe.

Der Nationalpark Laguna de La Restringa verbindet West- und Ostteil der Isla, bietet einen 20 km langen Sandstrand und lädt zu Bootstouren in den Mangrovengebieten ein. Hier sind Braunpelikane, Reiher, Prachtfregattvögel und Enten zu beobachten, brüten von Mai bis Juni mehrere Papageienarten.

Pflanzenliebhaber werden sich eher für verschiedene Kakteenarten und Erdbromelien interessieren, die große Teile der Insel besiedeln.

Seltener besucht wird das Waldgebiet des Nationalparks El Copey im Zentrum des Ostteils der Insel, wo baumwürgende Bäume wachsen.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Unterkünfte nennen wir Ihnen auf Anfrage

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Laguna-de-Tacarigua-Nationalpark

Ein dichter Mangrovengürtel säumt die Tacarigua-Lagune: ideal für zahlreiche Wasservögel, die hier nach Fischen, Rast- und Brutplätzen suchen. Kurz vor Sonnenuntergang präsentiert sich hier ein sehenswertes Schauspiel: Aus allen Himmelsrichtungen fliegen Vögel ein, um ihre Schlafbäume aufzusuchen: Scharlachsichler, Silberreiher, Biguascharben und Schlangenhalsvögel. Sturztauchende Braunpelikane und Prachtfregattvögel sind überall zu beobachten. Im westlichen Teil der Lagune fühlen sich Flamingos und Rosalöffler wohl.

Die Lagune bietet Besuchern Bootsfahrten und herrliche Strandgebiete zum Wandern und Relaxen.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Tortuga Lodge

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Llanos

Venezuelas Tierparadies bietet Savannenlandschaft mit extremer Artenvielfalt. Die auf 50-100 m Höhe liegenden „Llanos bajos“ grenzen im Süden an den Orinoco, der zur Regenzeit (Mai - November) über die Ufer tritt. Die weiten Überflutungsflächen beherbergen eine extrem artenreiche Tierwelt, die stark bejagt wurde. Heute bieten riesige Rinderfarmen („hatos“)Tieren Schutz und Touristen Beobachtungsmöglichkeiten.

Bemerkenswert ist die Vielfalt an Vögeln: Ibisse, Marmorreiher, Maguaristorch und Jabiru, Hoatzin, Rubin- und Gabeltyrann, Kanincheneule, Karakaras, Rabengeier und verschiedene Ani-Kuckucke. Unter den Säugetieren werden Wasserschweine am häufigsten gesichtet, seltener ein nachtaktiver Tamandua (Kleiner Ameisenbär). Flussdelfine kommen im ganzen Orinocogebiet vor, Krokodil- oder Brillenkaimane („babas“) sind immer noch recht häufig, ebenso wie Anakondas und Grüne Leguane.

Etwa ab Mitte Januar (zur Trockenzeit) lassen sich fast alle Flächen befahren, und die Tierwelt konzentriert sich an den verbliebenen Wasserstellen.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage / Hato El Cedral.

Beobachtungsinfos und Bilder >> www.naturgucker.de/hatoelcedral

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Los-Roques-Nationalpark

Der marine Nationalpark Archipielago de Los Roques besteht aus etwa 40 Inseln und mehr als 300 Felsen und Korallenriffen - ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Die Unterwasserwelt ähnelt der des Nationalparks Morrocoy, doch das Wasser ist klarer, die Gegend weniger von Wochenendtouristen übernutzt.

Im Nationalpark brüten Rußseeschwalbe, Noddi, Weißbauch- und Maskentölpel, um nur einige Seevögel zu nennen. Vogelfreunde sollten vor allem die Inseln Selenqui und Cayo Bobo Negro besuchen. Weiße Sandstrände und blaugrünes Wasser laden zum Entspannen ein.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag

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Merida und Umgebung

Venezuelas höchster Berg, der Pico Bolivar (5.007 m), liegt südlich von Merida, auf 1.650 m Höhe. Von hier führt die längste und höchste Seilbahn der Welt in die Gletscherwelt des Pico Espejo.

Bis in Höhen von über 3.000 m reichen die feuchten Nebelwälder mit vielen Aufsitzerpflanzen, Lebensraum für Kolibris, Tangaren und den Kammtrogon. Über der Baumgrenze breitet sich der Paramo, die tropische Hochgebirgsvegetation aus, ein Blumenparadies. Nicht zu übersehen: Espeletien, die im Oktober und November die Berghänge gelb leuchten lassen. In den Wäldern um Merida sind Agutis, Faultiere, Brüllaffen, Flachlandtapir und Puma zu Hause. Zwischen 2.500 und 3.000 m lebt hier sogar noch der sehr seltene Brillenbär.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Hacienda El Carmen

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Mochima-Nationalpark

Der Nationalpark mit seiner Kakteenvegetation gehört zu den trockensten Gegenden Venezuelas. Seine nährstoffreichen Küstengewässer sind idealer Lebensraum für Meerestiere. Es lohnt sich, mit einem Boot zu den Stränden der vorgelagerten Inseln zu fahren, um im kristallklaren Wasser zwischen Korallen und farbenprächtigen Karibik-Fischen zu schnorcheln oder zu tauchen.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: Tagesausflug von Cumana aus / Posada Bubulina

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Morrocoy-Nationalpark

Der Morrocoy-Nationalpark mit seinen weiten Mangrovenzonen liegt in Venezuelas westlicher Küstenzone, bestens dafür geeignet, Prachtfregattvögel, Braunpelikane, Scharlachsichler, Rotfuß- und Weißbauchtölpel sowie die Unterwasserwelt der Karibik kennen zu lernen. Seine Korallengebiete zählen zu den besten Tauchgründen Venezuelas. Nördlich schließt sich das Tierschutzgebiet Cuare an, dessen große Salzpfannen vor allem im November und Dezember, wenn etwas Regen fällt, Massen von Flamingos und zahlreiche Wasservögel anziehen.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1-2 Tage / Unterkünfte nennen wir Ihnen auf Anfrage.

Beobachtungsinfos und Bilder >> www.naturgucker.de/morrocoy

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Orinoco-Delta

Der Orinoco entspringt im Innern des Amazonas-Territoriums, fließt quer durch Venezuela und fächert sich nordöstlich von Ciudad Bolivar in ein mehr als 250 km breites Delta mit einem Gewirr von vielen Kanälen auf.

Auf Bootstouren fallen in den angrenzenden Regenwäldern neben Mangroven zahlreiche Palmen auf. Mauritia-Palmen („moriche“) liefern Fasern, aus denen die hier seit Jahrtausenden in Pfahlbauten lebenden Warao-Indianer Gebrauchsgegenstände und Hängematten fertigen. „Palmherzen“ werden aus den Vegetationskegeln der Assaipalmen gewonnen, Palmfrüchte sind beliebt bei Araraunas (Gelbbrustaras).

Riesige Aronstabgewächse säumen die Kanäle: Lebensraum des Hoatzins, der hier gut gesichtet werden kann. Tukane, Reiher, Ibisse und andere Wasservögel gibt es zu entdecken, manchmal zeigen sich auch Brüll- oder Kapuzineraffen, seltener Flussdelfine oder Seekühe.

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Abujene Lodge, Orinoco Delta Lodge, Waraa Flotel

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Anfrage Infos

VENEZUELA

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  November bis April
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 12 - 13 Stunden
Geld: Währung: 1 VEF (Venezuelan Bolivar Fuerte) = 100 Centimos. Geldwechsel ist nur in Wechselstuben (Cambios), Banken und internationalen Hotels zum staatlich festgelegten Kurs gestattet. Zur Mitnahme eignen sich USD in kleiner Stückelung. American Express, Eurocard, MasterCard, Visa und teilweise Diners Club werden in den Städten und Touristenzentren akzeptiert.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: An der Küste und im Tiefland herrscht tropisches Klima mit geringen jahreszeitlichen Unterschieden. Im Gebirge ist das Klima gemäßigt, in den höheren Lagen alpin mit durchschnittlichen Tagestemperaturen unter 8 °C und sehr kalten Nächten; im Nordwesten herrscht Wüsten-Klima.
Die Regenzeit in Venezuela fällt in die Monate Mai bis November; die feuchtesten Monate sind Juni und August. Im Süden des Landes ist es immer tropisch-feucht mit hohen Niederschlägen.
Als beste Reisezeit gelten die Monate Dezember bis April. Die Strände der Karibik und die Isla Margerita können mit angenehmen Luft- und hohen Wassertemperaturen auch in den anderen Monaten lohnendes Urlaubsziel sein
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Mobiltelefon: GSM 900; der Empfangs- und Sendebereich ist auf Caracas und Umgebung beschränkt.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 110 Volt, 60 Hz, und Sie benötigen einen Adapter. Bitte beachten Sie, dass die Stromversorgung auf dem Land oft durch Generatoren erfolgt: Es kann zu Schwankungen und Stromausfällen kommen.
Ortszeit: In Venezuela gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit -6 ½ Stunden, während unserer Winterzeit -5 ½ Stunden.
Sprache: Die Amtssprache ist Spanisch. Regional dienen indianische Sprachen als Umgangssprache. Englisch, Französisch, Deutsch und Portugiesisch werden teilweise gesprochen. .
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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