Venezuela

Eine Vielfalt aus Biotopen, Tier- und Pflanzenwelten

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN VENEZUELA

  • Kleine Gruppe mit 6 - 8 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Große Vielfalt: von Koralleninseln bis zu Bergnebelwald

In Venezuela liegen die unterschiedlichsten Landschaften dicht beieinander und beheimaten eine ebenso vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt mit einem Besuch der zentralen Küstenkordillere, in deren einmaligen „Wolkenwald“ verschiedene Arten von Arassaris, Kolibris und Tangaren leben. Vielleicht zeigen sich auch Rote Brüllaffen oder das eine oder andere Faultier.

Schutzgebiet Nummer zwei ist der Morrocoy-Nationalpark mit seinen reizvollen Koralleninseln, einer reichen Unterwasserfauna und seinen Roten Sichlern.

Am Fuße der Anden besuchen Sie den Yacambu-Nationalpark. Ausflüge und Wanderungen führen in die seltsame Vegetation der Páramos, zu den Lagunen des Sierra-Nevada-Nationalparks und in den Bergnebelwald mit epiphytischen Bromelien und Orchideen.

In den Grasländern und Savannen der zentralvenezolanischen Llanos werden auf großen Rinderfarmen auch die Wildtiere geschützt. Hier kann man neben unzähligen Wasser- und Watvögeln vor allem Wasserschweine, Nasen- und Ameisenbären, Gürteltiere und Brillenkaimane beobachten, die sich in der Trockenzeit an den Wasserstellen konzentrieren.

Programm

PROGRAMM

Venezuela

Eine Vielfalt aus Biotopen, Tier- und Pflanzenwelten

1. Tag: Individueller Tagesflug

Tagesflug nach Caracas und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Maracay – Bejuma

Wanderung im Avila-Stadtnationalpark, der Ihnen einen ersten Eindruck von dem Pflanzen- und Vogelreichtum des Landes gibt. Danach schauen Sie sich das historische Stadtzentrum an. Nachmittags fahren Sie gen Westen zum „Bugparadise“ bei Bejuma an der Küstenkordillere- ein Paradies für Tier- und Naturliebhaber.

3. – 4. Tag: Bejuma

Ausflüge führen Sie in alle Vegetationsstufen der 2.400 m hohen Küstenkordillere – von den Mangroven der Karibikküste bis zum Wolkenwald, der in etwa 1.000 m Höhe beginnt. Flora und Fauna entsprechen weitgehend dem Nationalpark Henri Pittier, aber ohne den störenden Verkehr und (fast) ohne Menschen. Halten Sie Ausschau nach Arassaris, Naschvögeln, Kolibris und Tangaren.

5. – 6. Tag: Bejuma – Morrocoy NP

Im Mittelpunkt der der beiden Tage steht der Morrocoy-Nationalpark, der an der karibischen Küste liegt und auch als Tauchparadies einen sehr guten Ruf hat. Vorgesehen ist u.a. eine Bootsfahrt zu einer Koralleninsel, bei der Sie sich die Unterwasserwelt anschauen können. Abends wird Sie der Einflug unzähliger Roter Sichler begeistern.

Besucht wird auch eine Höhle mit alten indianischen Felsritzungen, ein vogelreiches Sumpfgebiet und das Tierreservat Cuare, in dem es viele Arten von Wasser- und Watvögel zu beobachten gibt.

7. Tag: Morrocoy – Yacambu NP

Fahrt auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke zum Nationalpark Yacambu, der am Fuße der Anden liegt. Die zerklüftete Landschaft des Parks umfaßt die schöne Lagune El Blanquito, die Angosturaschlucht und den erloschenen Vulkan Sanare. Den Tag lassen Sie auf der Terrasse einer Posada ausklingen.

8. Tag: Yacambu NP – La Azulita

Gleich früh morgens fahren Sie zur Vogelbeobachtung in den Nationalpark. Seine unberührte Berglandschaft ist Heimat für viele Vogelarten, wie der Fahlbauch-Ameisenpitta, dem Rostkehl-Laubwender, dem Andenbartvogel und dem Helmhokko, um nur einige zu nennen. Anschließend fahren Sie weiter nach La Azulita.

9. Tag: La Azulita – Sierra La Culata

Die Umgebung des Dorfes La Azulita ist ein idealer Ort zum Beobachten andiner Vogel- und Pfanzenarten in einem der wenigen noch erhaltenen Nebelwaldgebiete der Sierra La Culata. Baumfarne gehören zum typischen Erscheinungsbild. Auffallend ist auch der große Reichtum an epiphytischen Bromelien und Orchideen. An Vögeln kommen hier Kolibri- und Tangarenarten, Andenguan, Rotkopfsittich und Kammtrogon vor. Abgerundet wird der Tag durch den Besuch von Jaji, einem kolonialen Andendorf und einer ehemaligen Kaffeehacienda.

10. Tag: Sierra La Culata – Páramo

Fahrt in das Andenhochland, das hier in vielen Bereichen von den seltsamen Schopfblumen des Páramo dominiert wird, den Espeletien. Am höchsten Punkt der Transandina liegen die Gletscherseen Laguna Mucubaji und Laguna Negra. Weiter bergan fahren Sie auf 4.200 Meter zum Adlerpass. In der skurrilen Landschaft wachsen die für die Páramo-Vegetation typischen Frailejones hier bis zu drei Meter hoch und der Blick verliert sich im scheinbar endlosen Hochgebirge.

11. Tag: Fahrt in die Llanos

Am Vormittag erkunden Sie auf einer kleinen Wanderung die Umgebung Altamiras. Anschliessend Fahrt in die Llanos. Gegen späten Mittag erreichen Sie das Hato El Cedral. Die Rinderfarm liegt in den weiten Grasländern und Savannen der zentral-venezolanischen Llanos.

Diese präsentieren sich sehr wechselhaft: Wenn mit der beginnenden Regenzeit im Mai/Juni die Flüsse überquellen, stehen ihre weiten Ebenen bald unter Wasser. Im Oktober beginnt dann eine lange Trockenperiode, in der sich die Tiere mehr und mehr an den verbleibenden Wasserstellen konzentrieren. In dieser für Tierbeobachtungen optimalen Zeit liegen die Reisetermine.

12./13. Tag: Llanos

Ganztägige Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt von Hato El Cedral zu Fuß, mit Boot und Lkw. Diese Rinderfarm entwickelte sich dank der intensiven Schutzbemühungen der Eigentümer zu einem wahren Tierparadies.

Zu den hier am häufigsten beobachteten Tieren zählen Wasserschweine, die größten Nagetiere der Welt, Anakondas, Brillenkaimane, Schienenschildkröten, Amazonasdelphine und Grüne Leguane, Weißwedelhirsche und Rote Brüllaffen. Außerdem gibt es Graufüchse, Gürteltiere, Große Ameisenbären und Tamanduas, Jaguare und Krabbenwaschbären.

Bemerkenswert ist der enorme Artenreichtum der Vogelwelt. Neben verschiedenen Reihern, Eisvögeln und Ibissen kommen hier auch Jabirus, Hellrote Aras, Waldstörche, Rosalöffler, Kanincheneulen, Hoatzins, Sonnen- und Cayennerallen vor.

14. Tag: Llanos– Caracas

Auch dieser Tag wird weitgehend auf dem Gelände von Hato El Cedral verbracht. Erst am Nachmittag ist der Transfer nach Barinas mit anschließendem Flug nach Caracas vorgesehen.

15. Tag: Caracas – Rückflug

Freizeit bis zum Transfer zum Rückflug.

16. Tag: Ankunft

 

Beobachtungsinfos und Bilder:
www.naturgucker.de/morrocoy
www.naturgucker.de/hatoelcedral 

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Venezuela

Eine Vielfalt aus Biotopen, Tier- und Pflanzenwelten

Privatreise:  zum Wunschtermin ab 4.410 € bei 2 Personen Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Gruppenreise:    16 Tage / 6 - 8 Teilnehmer
   Hotel & Lodge & Hacienda

Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
23.02.2019 - 10.03.2019 2610 €Buchen & Reservieren
16.11.2019 - 01.12.2019 2610 €Buchen & Reservieren
22.02.2020 - 08.03.2020 2740 €Buchen & Reservieren
Flüge:    ab 505 € plus 355 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE:

Casa Maria, Posada El Encanto, Estancia La Bravera, Posada Caceres, Hato El Cedral.

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtungen in Doppelzimmern von Hotels, Lodges und Haciendas
Caracas Frühstück, sonst Halbpension
Alle Transfers
Alle Eintrittsgebühren
Exkursionen laut Programm
Deutsch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Caracas

Nicht eingeschlossen:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln.Getränke, übrige Mahlzeiten. 

Visum: Nicht erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein.
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeine Versicherung AG nach.
Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.

Infos

VENEZUELA

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  November bis April
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 12 - 13 Stunden
Geld: Währung: 1 VEF (Venezuelan Bolivar Fuerte) = 100 Centimos. Geldwechsel ist nur in Wechselstuben (Cambios), Banken und internationalen Hotels zum staatlich festgelegten Kurs gestattet. Zur Mitnahme eignen sich USD in kleiner Stückelung. American Express, Eurocard, MasterCard, Visa und teilweise Diners Club werden in den Städten und Touristenzentren akzeptiert.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: An der Küste und im Tiefland herrscht tropisches Klima mit geringen jahreszeitlichen Unterschieden. Im Gebirge ist das Klima gemäßigt, in den höheren Lagen alpin mit durchschnittlichen Tagestemperaturen unter 8 °C und sehr kalten Nächten; im Nordwesten herrscht Wüsten-Klima.
Die Regenzeit in Venezuela fällt in die Monate Mai bis November; die feuchtesten Monate sind Juni und August. Im Süden des Landes ist es immer tropisch-feucht mit hohen Niederschlägen.
Als beste Reisezeit gelten die Monate Dezember bis April. Die Strände der Karibik und die Isla Margerita können mit angenehmen Luft- und hohen Wassertemperaturen auch in den anderen Monaten lohnendes Urlaubsziel sein
.
Mobiltelefon: GSM 900; der Empfangs- und Sendebereich ist auf Caracas und Umgebung beschränkt.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 110 Volt, 60 Hz, und Sie benötigen einen Adapter. Bitte beachten Sie, dass die Stromversorgung auf dem Land oft durch Generatoren erfolgt: Es kann zu Schwankungen und Stromausfällen kommen.
Ortszeit: In Venezuela gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit -6 ½ Stunden, während unserer Winterzeit -5 ½ Stunden.
Sprache: Die Amtssprache ist Spanisch. Regional dienen indianische Sprachen als Umgangssprache. Englisch, Französisch, Deutsch und Portugiesisch werden teilweise gesprochen. .
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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