Peru

Regenwalderlebnisse bei einer Forschungsstation

Übersicht

PERU

DIE HIGHLIGHTS IN PERU

  • Kleine Gruppe mit nur 6 - 8 Teilnehmern
  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Papageienarten und zahllose andere Vogelarten

Wer sich für die Geheimnisse und Wunder des Regenwalds interessiert, kann acht Tage inmitten einer der schönsten und artenreichsten Regenwaldregionen des Landes verbringen. Dazu fliegen Sie nach Puerto Maldonado, an den Zusammenfluss des gewaltigen Urwaldstromes Madre de Dios mit dem Tambopata. Von dort gelangen Sie mit dem Boot in das Reservat Tambopata. Von der Pousada Amazonas und dem Tambopata Research Center aus können Sie das Schutzgebiet erkunden.

Allein auf einem einzigen Baum wurden 43 Arten von Ameisen gefunden, und auf nur 100 Quadratkilometern bestimmte man 1.230 Arten von Schmetterlingen. Insgesamt bieten die großenteils noch unberührten Gebiete Lebensraum für mehr als 20.000 Pflanzen. Über 1.300 Vogelarten, darunter 32 Arten von Papageien, finden in den Regenwäldern des südöstlichen Peru ihren Lebensraum.

Außerdem leben hier noch seltene Säugetiere wie Flachlandtapire, Riesenotter, Jaguare und Weißbartpekaris sowie Mohrenkaimane. Es ist nicht leicht, diese Tiere im primären Urwald zu entdecken – aber versuchen Sie es einmal mit Zeit und Ruhe.

Programm

PROGRAMM

Peru Tambopata

Regenwalderlebnisse bei einer Forschungsstation

1. Tag: Individueller Abflug

Tagesflug nach Lima, Fahrt zum Hotel.

2. Tag: Lima – Pousada/Refugio Amazonas

Morgens startet Ihr Flug von Lima nach Puerto Maldonado. Von dort geht es mit dem Boot weiter auf dem Rio Tambopata. Während der etwa einstündigen Bootsfahrt können Sie bereits Scherenschnäbel, Kappen- und Sokoireiher sowie verschiedene Arten von Königsfischern, Schwalben und Fliegenschnäppern sehen.

Pousada/Refugio Amazonas, das sind Regenwald-Lodges im traditionellen Baustil der Amazonas-Region, wird am frühen Nachmittag erreicht und ist Ausgangspunkt für die Unternehmungen der nächsten drei Tage. Die nachfolgend beschriebenen Exkursionen geben Ihnen eine Vorstellung von den vorhandenen Möglichkeiten. Sie können an anderen Tagen und zu anderen Tageszeiten durchgeführt werden.

3. Tag: Pousada/Refugio Amazonas

Bei Wanderungen durch den Regenwald werden ökologische Zusammenhänge dieses faszinierenden Lebensraumes vorgestellt. Dabei sind an Hängen die verschiedenen Höhenstufen des Waldes zu sehen, ganz andere Pflanzengesellschaften in einem in der Regenzeit überfluteten Tiefland-Regenwald. Morgens besuchen Sie immer eine Lehmwand, an der Schwarzohr-, Müller- und viele andere Papageien ihren Mineralbedarf decken.

4. Tag: Pousada/Refugio Amazonas

An einer weiteren Lehmlecke sind ganz andere Papageien zu sehen – verschiedene große Aras und Amazonen, aber auch einige kleinere Arten. Von einem Versteck aus sind gute Aufnahmen der farbenprächtigen Vögel möglich. Am Nachmittag wird ein Botanischer Garten erkundet, in dem ein einheimischer Führer den vielfältigen Einsatz von Pflanzen in der Medizin, als Nahrung, für Fasern und als Baumaterial erläutert. Abends können Sie im Regenwald noch einmal nach Amphibien und Insekten schauen.

5. Tag: Pousada/ RefugioAmazonas

Früher Aufbruch zur Lagune Tres Chimbadas. Auf dem See wird eine lange, geruhsame Bootsfahrt durchgeführt, bei der regelmäßig Riesenotter zu sehen sind, aber auch Wasserschildkröten, Hoatzins und viele Wasservögel.

6. Tag: Pousada/Refugio – Tambopata

Heute fahren Sie mit einem Picknick-Paket mit dem Boot tiefer in das Reservat. Mit zunehmender Fahrtdauer nehmen die Spuren menschlicher Nutzung ab, und neben einer großen Zahl von Vögeln zeigen sich erstmals Wasserschweine und Kaimane. Sie erreichen das Tambopata Research Center am frühen Nachmittag. Nach einer allgemeinen Einweisung unternehmen Sie eine erste Wanderung im Regenwald, um zum Beispiel Brüll- und Springaffen zu sehen. Von einer Baumplattform aus sind viele Vögel der Kronenregion wie Tangaren, Guans und Stirnvögel gut zu beobachten.

7. Tag: Tambopata Research Center

Am frühen Morgen geht es zu einer gut 40 Meter hohen Lehmwand, die von Tausenden von Papageien aus bis zu 15 Arten besucht wird. Bei dieser größten Papageien-Ansammlung der Welt sind bis zu 6 Arten von Aras zu sehen, daneben etliche Amazonen und Sittiche. Erst am späten Vormittag wird die farbenprächtige Schau etwas ruhiger und Sie kehren zum Brunch zurück.

Nach der Stärkung wird eine Regenwald-Wanderung durchgeführt. Der Wald wird auf etwa 200 bis 300 Jahre geschätzt und weist einige riesige Ceiba- und Würgefeigenbäume auf. Nicht selten sind Braunrücken-Tamarine, Totenkopfäffchen und Braune Kapuzineraffen sowie Halsband-Pekaris. Entlang des Pfades werden häufig Spuren von Ozelots, Pumas und Jaguaren gesehen. Diese Katzen allerdings wirklich zu Gesicht zu bekommen ist im dichten Regenwald immer und überall sehr schwierig.

Die Nachmittagswanderung führt auf mehr als 3 Kilometer in die Palmensümpfe, die das ganze Jahr über gerne von Gelbbrust- und Grünflügel-Aras aufgesucht werden. Abends haben Sie die Möglichkeit an einer „Froschwanderung“ teilzunehmen, bei der Sie u. a. große Blombergkröten und Baumfrösche sehen können.

8. Tag: Tambopata Research Center

Vor dem Frühstück sollten Sie noch einmal zur Papageien-Lecke schauen. Danach geht es auf einem Pfad durch zeitweise überfluteten Wald, in dem neben Watvögeln auch einige Säugetiere wie Brüllaffen zu erwarten sind. Nachmittags fahren Sie mit dem Boot zu einer Lagune, wo von einer Beobachtungsplattform aus Hoatzins, Enten, Reiher, aber auch Spechte, Stärlinge und Fliegenschnäpper zu sehen sind.

9. Tag: Tambopata Research Center

Nach dem erneuten Besuch einer Lehmlecke erkunden Sie mit dem Boot einen Seitenarm des Tambopata. Wer Lust hat, kann sein Glück beim Angeln versuchen, andere werden nur die Stille und Beschaulichkeit eines kleinen Regenwaldflusses genießen wollen. Nachmittags Tierbeobachtungen von einem Beobachtungsturm, von dem aus sich ein schöner Blick über den Regenwald bietet. An klaren Tagen sehen Sie bis zu den schneebedeckten Anden.

10. Tag: Tambopata – Pousada/Refugio Amazonas

Nach dem Frühstück geht es zurück zur Pousada Amazonas. Den Nachmittag können Sie gemütlich auf der Terrasse verbringen und zum Abschied den Stimmen des Urwaldes lauschen oder noch einmal eine kleine Wanderung machen.

11. Tag: Pousada /Refugio – Lima

Rückkehr nach Puerto Maldonado und Flug via Lima nach Frankfurt.

12. Tag: Frankfurt

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Peru

Regenwalderlebnisse bei einer Forschungsstation

Privatreise:  zum Wunschtermin ab 2.420 € bei 2 Personen Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Gruppenreise:    12 Tage / 6-8 Teilnehmer / auf Anfrage
   Hotel & Pousada & Gästehaus

Flüge:    ab 850 € plus 220 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE:

Ramada Hotel, Refugio Amazonas, Tambopata Research Center

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtungen in Doppelzimmern von Hotels, Pousadas und Gästehäusern
Lima Frühstück, sonst Vollpension
Alle Transfers
Exkursionen laut Programm
Alle Eintrittsgebühren
Englisch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Lima

Nicht eingeschlossen:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, übrige Mahlzeiten

Visum: Nicht erforderlich
Impfung: Gelbfieberimpfung vorgeschrieben wenn das Amazonasgebiet besucht wird.
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeinen Versicherung AG nach.
Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.

Infos

PERU

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  Juni bis September
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 15 - 19 Stunden
Geld: Währung: 1  PEN (Peruvian Nuevo Sol) = 100 Céntimos. In den Städten Perus wird praktisch überall der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert; in den Touristenzentren häufiger auch der Euro. Banken verlangen hohe Kommissionen, Wechselstuben sind günstiger. MasterCard und VisaCard werden in großen Städten akzeptiert; außerhalb der Hauptstadt weniger. In größeren Städten gibt es Geldautomaten bei denen man mit EC/Maestro-Karten und PIN-Code Geld abheben kann.
Impfungen: Bei der Einreise wird oftmals eine gültige Impfbescheinigung gegen Gelbfieber verlangt..
Klima: Das Klima in Peru wird durch drei unterschiedliche Regionen geprägt: Küste, Gebirge und Regenwald. In der Küstenebene sind die Temperaturen das ganze Jahr über relativ konstant mit ca. 25 °C im Südsommer (Dezember bis März) und 15 °C im Südwinter (Juni bis September). In der Gebirgsregion nehmen die Temperaturen mit der Höhe bis rasch ab. Von Oktober bis April kann es heftig regnen. In Cusco beträgt die Höchsttemperatur konstant um 20 °C; insbesondere in der Trockenzeit (April bis Oktober) fällt das Thermometer in der Nacht regelmäßig unter 0 °C. Die Tage sind dann warm und trocken bei klarem, sonnigem Wetter. Schwere Regenfälle können in der Regenzeit (November bis März) auftreten.
Im Osten gehen die Anden fließend in den Hochregenwald (Nebelwald) über; unterhalb von 700 m schließt sich der Tiefregenwald des Amazonasbeckens an. Hier ist es äußerst heiß und feucht mit einer Jahresmitteltemperatur von 26 °C, während das Klima in höheren Lagen gemäßigter ist. Die Hauptregenzeit dauert von November bis April. Im Gebiet des östlichen Tieflands (Manu, Tambopata) liegen die mittleren Tagestemperaturen im Südwinter bei 24-26 C bei durchgehend hoher Luftfeuchtigkeit
.
Mobiltelefon: Triband-Netz, GSM 1900. 
Netzspannung: Die Netzspannung in Peru ist nicht ganz einheitlich; meist beträgt sie 220 Volt, 60 Hz, und Sie benötigen einen Adapter (amerikanische Flachstecker).
Ortszeit: In Peru gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit -7 Stunden, während unserer Winterzeit -6 Stunden.
Sprache: Die Amtsprache ist Spanisch.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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