Peru

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Reisebausteine für Individualreisen & Verlängerungen

Unsere Reisebausteine sind frei kombinierbar zu Ihrer ganz individuellen Wunschreise.

Bitte lesen Sie hierzu unsere Informationen für Individualreisen.  

Wer unseren Gruppenreisen noch ein weiteres interessantes Ziel hinzufügen oder diese entspannt ausklingen lassen möchte, findet hier ebenfalls Vorschläge für Verlängerungen.


Machu Picchu

Diese dreitägige Verlängerung führt Sie zur letzten Festung der Inkas, einem Zeugnis großartiger Baukunst. Doch auch die Zugfahrt und die anschließende Wanderung sind eindrucksvoll.

1. Tag: Transfer zum Hotel in Cuzco und freie Zeit zur Gewöhnung an die Höhe. Hotel Casa Andina Koricancha.

2. Tag: Transfer zur Ollanta Zugstation. Abfahrt gegen 6 Uhr und Ankunft bei km 104 gegen 9:20 Uhr und Beginn des Express Inka Trail mit Ihrem Führer. Sie besuchen direkt die erste archäologische Ausgrabungsstätte Chachabamba, nach 4-stündige Wanderung erreichen Sie auf 2.700 m Höhe Wiñawayna Peak und besuchen eine weitere kleine Inka-Ausgrabungasstätte. Weitere 2 Stunden wandern Sie auf dem "klassischen" Inka Trail zur legendären Inkastadt Machu Picchu.

Alternativ können Sie mit dem Zug auch bis Aguas Calientes fahren. Mit dem Bus geht es von dort 20 Minuten weiter bis nach Machu Picchu. Erster Besuch der Ruinenstätte. Machu Picchu Pueblo Hotel.

3. Tag: Vormittags erneuter Besuch der Ruinenstätte mit ausführlicher Besichtigung, die einige Stunden in Anspruch nimmt. Eine andere Möglichkeit wäre, sehr früh morgens zu starten und einen sehr steilen Aufstieg auf den Huayna Picchu oberhalb von Machu Picchu zu unternehmen. Dieser Hügel ist auf fast allen klassischen Machu Picchu Fotos im Hintergrund zu sehen. Von dort bietet sich Ihnen ein fantastischer Rundumblick auf die Bergwelt und natürlich die Ausgrabungsstätte von Machu Picchu.

Nachmittag Zugfahrt zurück nach Cuzco. Hotel Casa Andina Koricancha.

Programmpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 1.020 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ab 160 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Cuzco, Übernachtungen in den genannten Unterkünften, 2. Tag Vollpension, 3. Tag Frühstück und Mittagessen. Alle Transfers und Exkursionen. Eintrittsgebühren Machu Picchu 2. Tag, Englisch sprechende Guides.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der
Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, restliche Mahlzeiten, Inka Trail Gebühr.

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Seevögel, Mähnenrobben und die Linien von Nazca

So trostlos und trocken die peruanische Atacama-Wüste auch erscheinen mag, sie birgt doch Leben. Zahllose Seevögel und Mähnenrobben besiedeln die Küsten und vorgelagerten Inseln. Dass sie nicht verhungern, dafür sorgt der kalte Humboldtstrom mit seinem üppigen Nahrungsangebot.

1. Tag: Busfahrt von Lima auf der Panamericana nach Süden zum kleinen Städtchen Paracas. Die Fahrt führt durch die Atacama, die sich entlang der Pazifikküste von Nord-Ecuador bis hinein nach Mittelchile erstreckt. Truthahngeier kreisen oft am Himmel und verstärken den Eindruck der absoluten Trostlosigkeit dieser trockensten Wüste der Welt. Am frühen Nachmittag erreichen Sie das Hotel.

Nach dem Einchecken ist ein erster Ausflug in das Paracas-Schutzgebiet geplant. Zunächst wird das Julio C. Tello Museum besucht, das Funde aus der Zeit der frühen Küstenkulturen dieser Region zeigt. Dann stehen Beobachtungen von Chile-Flamingos und Küstenvögeln auf dem Programm, die in der Laguna Grande Nahrung suchen. Double Tree Guest Suite Hotel.

2. Tag: Bootsfahrt zu den Ballestas-Inseln, dem Rast- und Nistplatz unzähliger Seevögel. Inkaseeschwalben brüten hier ebenso wie Guano- und Buntscharben, vereinzelt zeigen sich Humboldtpinguine, Chile-Pelikane und verschiedene Möwenarten umkreisen die Klippen, und zahlreiche Guanotölpel führen ihre riskanten Stoßtauchmanöver vor. Am Fuß der Vogelfelsen können außerdem Mähnenrobben beobachtet werden, die hier in z.T. riesigen Kolonien leben. Auch Delfine sind regelmäßig zu sehen.

Am Nachmittag ist ein erneuter Ausflug in das Paracas-Schutzgebiet geplant. Diesmal geht es zum Mirador de los Lobos, einem Küstenabschnitt, an dem man am Fuß steiler Klippen Südamerikanische Seebären beobachten kann. Ein Abstecher zu der Felsformation der „Kathedrale“ rundet den Besuch ab. Double Tree Guest Suite Hotel.

3. Tag: Es kann ein fakultativer Flug über die berühmten Linien von Nazca (ca. 220 US$) unternommen werden, bevor es zurück nach Lima geht.

Beobachtungsinfos und Bilder >> www.naturgucker.de/paracas  

Programmpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 1.190 € pro Person im Doppelzimmer (bei 4 Personen ab 690 € pro Person)
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ca. 160 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Lima, Übernachtungen in den genannten Unterkünften, 2 x Frühstück. Alle Transfers und Exkursionen. Englisch sprechender Guide.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der
Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, restliche Mahlzeiten, Trinkgelder.

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Tambopata: Heath Wildlife Center & Sandoval Lake Lodge

Nur 25 Flugminuten von Cuzco und wenige Kilometer von Puerto Maldonado erstreckt sich die große Tambopata-Madidi-Wildnis. Perus Tambopata- und Boliviens Madidi-Nationalpark bilden zusammen Südamerikas zweitgrößtes Schutzgebiet mit einer weltweit einzigartigen Artenvielfalt.

Unweit der Grenze in Boliviens Madidi-Nationalpark liegt das Heath River Wildlife Center mit seinen zahlreichen Beobachtungsmöglichkeiten. Dort verbringen Sie zwei volle Tage, um danach ins peruanische Tambopata-Gebiet zurückzukehren. Dort liegt die Sandoval Lake Lodge. Diese aus 100% ökologischem Zederntreibholz gebaute Lodge gehört einer Umweltschutzgruppe von Paranusssammlern, die seit 50 Jahren am Ufer dieses schönen Sees wohnen.

1. Tag: Flug von Cuzco oder Lima nach Puerto Maldonado. Nach etwa 3 Stunden Bootsfahrt erreichen Sie die Mündung des Heath River und die bolivianische Grenze, kurze Grenzformalitäten, nach zwei weiteren Stunden den Heath River Wildlife Center. Auf dem verhältnismäßig schmalen Heath Fluss gelangen Sie schnell ins Innere der Tambopata-Madidi Schutzgebiete, etwa 1 Million Hektar praktisch unbewohnter, ungestörter Wildnis.

2. Tag: Der Heath Fluss hat eine mineralsalzhaltige Stelle am Steilufer, wo bis zu 260 Aras und andere Papageien an einem einzigen Tag gesichtet werden können. Damit gehört diese „Collpa“ zu den 5 größten registrierten Lehmlecken der Welt. Ganz früh am Morgen nehmen Sie Ihre Plätze in einem schwimmenden Versteck ein. Schon während Sie ihr Frühstück verzehren, entfaltet sich vor Ihren Augen in nur dreißig Metern Entfernung das unglaublich farbenprächtige Schauspiel der Ara–Lecke.

Später besuchen Sie das Gitterpfadsystem zur Beobachtung von Affen- und Vogelarten. Am Ende des Pfades kommen Sie in die Pampas del Heath, eine offene Savanne, auf der spätnachmittags Gelbflügelaras ihre Ruheplätze in den Mauritiapalmen aufsuchen. Sie ist die größte tropische Savanne des Amazonas. Von einer Beobachtungsplattform können Sie das weite Gras- und Buschland nach endemischen Vögeln und Säugetieren wie Breitschwingenkolibri oder den scheuen Mähnenwolf absuchen.

Rückkehr zur Lodge nach Einbruch der Dunkelheit, um nachtaktive Tiere wie Frösche, Kröten, nachtaktive Affen und vieles mehr zu entdecken. Wer möchte besucht noch eine der Lehmlecken, um vielleicht einen Flachlandtapir zu Gesicht zu bekommen.

3. Tag: Sie können aus zahlreichen Möglichkeiten auswählen: Ein weiterer Besuch der Ara-Lehmlecke, Kanufahrt zu einem Oxbow Lake (Flussaltarm) zur Beobachtung von Riesenottern und Wasservögeln, nächtliche Bootsfahrt um nach Mohrenkaimanen Ausschau zu halten uvm.

4. Tag: Bootsfahrt über den Heath- und Madre-de-Dios-Fluss zur Anlegestelle der Sandoval Lake Lodge. Sie brechen früh am Morgen auf, um das artenreiche Leben am Flussufer in den frühen Morgenstunden genießen zu können. Nach einem kurzen Fußweg Weiterfahrt in einem kleinen Kanu über den Sandoval-See, Ankunft am späteren Vormittag.

Nachmittags erste Kanutour am Seeufer, halten Sie Ausschau nach Riesenottern, Reihern und anderen Wasser- oder Raubvögeln. Mit etwas Glück erleben Sie einen der wunderschönen Sonnenuntergänge, für die der See bekannt ist. Bei einer kleinen Nachtwanderung können Sie nachtaktive Tiere beobachten.

5.Tag: Bootfahrten auf dem Sandoval-See zur Beobachtung von Reihern, Kapuziner- und Totenkopfäffchen, die sich in großen Gruppen fast ohne Scheu am Ufer des Sees aufhalten. Mohrenkaimane sieht man am besten bei einem Abendausflug auf dem See. Riesenotter können Sie immer wieder von der Lodge aus vorbeischwimmen sehen. Auch vom Katamaran aus kann man sie beim Fischen und Spielen beobachten. Zu Fuß folgen Sie einem besonderen Wanderpfad, um mehr über die hier im Amazonas beheimateten Heilpflanzen zu lernen.

6. Tag: Heute geht es zu Fuß zurück zum Fluß und dann weiter mit dem Motorkanu nach Puerto Maldonado. Flug nach Cuzco oder Lima.

Beobachtungsinfos und Bilder:

www.naturgucker.de/lakesandoval
www.naturgucker.de/madrededios

Zeitraum: ganzjährig, beste Zeit März - Dezember
Programmbeginn: montags und donnerstags
Landprogrammpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 1.360 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ab 190 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Puerto Maldonado, Übernachtungen in einfachen Bungalows mit Bad/WC mit Vollpension, nicht-alkoholische Getränke. Alle genannten Transfers und Exkursionen. Englisch sprechende Guides.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Alkoholische Getränke, Trinkgelder.

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Manu Biosphärenreservat

Der Manu wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Schutzgebiet reicht von 250 m Höhe bis auf über 4.000 m und umschließt so eine enorme Vielfalt an Lebensräumen. Seine Artenvielfalt erreicht weltweite Spitzenwerte: Mehr als 5.000 Arten von Blütenpflanzen, über 1.000 Vogel- und etwa 100 Säugetierarten wurden nachgewiesen, darunter Flachlandtapire, Riesenotter, Totenkopfäffchen, Rote Brüllaffen, Brillen- und Mohrenkaimane sowie eine einzigartige Vielfalt an Vögeln.

1. Tag: Flug von Lima oder Cuzco nach Puerto Maldonado. Von dort Fahrt in einem Van zur Santa Rosa Village. Es folgt eine kurze Bootfahrt auf dem Inambari River bis Puerto Carlos, eine knappe Stunde Fahrt nach Boca Colorado und anschließend eine knapp 5-stündige Bootsfahrt auf dem Madre de Dios River bis zum Manu Wildlife Center im Manu-Biosphärenreservat.

Nach dem Einchecken können Sie eine erste kleine Wanderung auf den Pfaden der Lodge unternehmen, wobei Sie sicherlich einigen der hier ansässigen 12 Affenarten begegnen werden, darunter Klammeraffen und Kaiserschnurrbarttamarins.

Nach dem Abendessen gehen Sie auf Nachtpirsch, um das faszinierende und geräuschvolle Leben der nachtaktiven Tiere im Regenwald kennenzulernen.

2. Tag: Kurze Bootsfahrt zur nahgelegenen, einzigen großen Ara-Lehmlecke im Manu. Von einem recht komfortablen Unterschlupf aus können Sie das farbenfrohe und auch geräuschvolle Spektakel der einfliegenden und lehmleckenden Papageien beobachten und fotografieren. Den restlichen Tag verbringen Sie auf den mehr als 50 km langen Pfaden um die Lodge. Halten Sie Ausschau nach Totenkopfäffchen, Roten Brüllaffen und Klammeraffen.

Zur Dämmerung beobachten Sie das rege Leben im Kronendach des Regenwalden von einem 30 m hohen Beobachtungsturm aus.

Nach einer kurzen Wanderung erreichen Sie schließlich ein weiteres Highlight, die größte Tapir-Lehmlecke des gesamten Amazonas. Sie werden vermutlich einige Stunden dort auf der Beobachtungsplattform verbringen. Sie ist mit Matratzen und Moskitonetzen ausgestattet und so können Sie sich ausruhen wenn sich gerade keiner der scheuen Flachland-Tapire zeigt, Ihr Guide wird Sie rechtzeitig wieder wecken.

3. Tag: Den heutigen Tag verbringen Sie in den Altarmen des Madre de Dios an einem der Oxbow Lakes. Dort leben Riesenotter, Brillen- und Mohrenkaimane. Sie fahren mit einem Katamaran über das Wasser und können Blatthühnchen zwischen Wasserlilien, Zwergbinsenrallen, Schlangenhalsvögel und weitere Wasservögel beobachten. Am Ufer tauchen immer wieder die kuriosen Hoatzins auf.

Zum Mittag sind Sie zurück in der Lodge und den Nachmittags verbringen Sie in der Umgebung des Manu Wildlife Centers. Nach Einbruch der Dunkelheit wird eine nächtliche Bootsfahrt angeboten (wenn es der Wasserstand erlaubt), um Kaimane und andere nachtaktive Tiere zu beobachten.

4. Tag: Weitere Exkursionen auf den Pfaden der Lodge, heute mit dem Schwerpunkt auf blühende und fruchttragende Bäume, um weitere Affenarten wie Totenkopfäffchen, Rote Brüllaffen und Klammeraffen und weitere Vogelarten zu beobachten. Wer möchte kann noch einmal vom Beobachtungsturm aus das Leben im Kronendach genießen und/oder zur Tapir-Lehmlecke gehen.

5. Tag: Sehr frühe Bootsfahrt nach Colorado Village, genießen Sie noch einmal das reiche Tierleben entlang des Flusses. Weiterfahrt über Land und Wasser nach Puerto Maldonado, Weiterflug nach Cuzco oder Lima.

Beobachtungsinfos und Bilder:

www.naturgucker.de/manuwildlifecenter
www.naturgucker.de/oxbowlake

Programmbeginn: donnerstags
Landprogrammpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 1.765 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ab 350 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Puerto Maldonado, Übernachtungen in der Manu Wildlife Lodge mit Vollpension und nicht-alkoholischen Getränken. Alle Transfers und Exkursionen. Englisch sprechende Guides.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der
Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Alkoholische Getränke, Trinkgelder.

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Andenfelsenhahn

In der Nebelwaldzone lebt der sagenhafte Andenfelsenhahn. Der bis 26 cm große Vogel zählt zu den Schmuckvögeln und ist Perus Nationalvogel. Zu ihm gesellen sich hübsche Affenarten, die ebenfalls gut zu beobachten sind.

1. Tag: Fahrt von Cuzco auf spektakulärer Bergstrecke bis auf über 4.200 m Höhe. In den trockenen Hochflächen liegen kleine Anbauterrassen und Dörfer. Dann beginnt der Abstieg in die Nebelwälder der Andenosthänge. Hier liegt die Cock-of-the-Rock Lodge. In dem umliegenden privaten Schutzgebiet wurden wichtige Langzeitstudien an dem Andenfelsenhahn gemacht.

2. Tag: Am frühen Morgen besuchen Sie einen Balzplatz des leuchtend orange gefärbten Andenfelsenhahns. Zweimal täglich versammeln sich die Männchen, um mit „Tänzen“ und „Rufen“ um die Gunst der Weibchen zu werben. Sie tun dies ganzjährig, doch reicht die Hauptbalzzeit von August bis Dezember. Auf weiteren Exkursionen in den umgebenden Nebelwald sind - neben der interessanten Pflanzen- und einer artenreichen Vogelwelt - auch Braune Kapuzineraffen, Totenkopfäffchen und mit Glück sogar Wollaffen zu beobachten.

3. Tag: Rückfahrt nach Cuzco.

Beobachtungsinfos und Bilder >> www.naturgucker.de/cockoftherocklodge  

Zeitraum: April - Oktober
Programmbeginn: donnerstags und samstags
Landprogrammpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 750 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ab 175 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Cuzco, Übernachtungen in der Cock-of-the-Rock-Lodge mit Vollpension und nicht-alkoholischen Getränken. Alle Transfers und Exkursionen. Englisch sprechende Guides.
Nicht eingeschlossen: Alkoholische Getränke, Trinkgelder.

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Kombitour: Andenfelsenhahn und Manu Biosphärenreservat

Von den Anden in den Amazonas - eine faszinierende Fahrt von den Bergen durch Nebel- und Bergregenwald hinunter an den Madre-de-Dios-Fluss und weiter mit dem Boot zum berühmten Manu Wildlife Center mitten hinein in den artenreichen tropischen Regenwald. Selten findet sich eine derartige Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume auf solch engem Raum!

Sie fahren von Cuzco zur Cock-of-the-Rock Lodge (1 Nacht), fahren weiter hinunter ins Amazonasbecken und mit dem Boot flussaufwärts zur Amazonia oder Pantiacolla Lodge (1 Nacht). Am 3. Tag erreichen Sie den Manu Nationalpark und Ihre Unterkunft für die folgenden 3 Nächte, die Manu Wildlife Lodge.

1. Tag: Das ist der Tag fantastischer Aussichten und großer Gegensätze. Fahrt von Cuzco auf spektakulärer Bergstrecke bis auf 3.900 m Höhe. In den trockenen Hochflächen liegen kleine Anbauterrassen und Dörfer. Dann beginnt der Abstieg in die Nebelwälder der Andenosthänge mit bewaldeten Klippen, Schluchten und Wasserfällen. Hier liegt die Cock-of-the-Rock Lodge, die Sie am späten Nachmittag erreichen. Den krönenden Abschluss eines langen Tages bildet dort der Balztanz der Andenfelsenhähne, den Sie von einer Beobachtungsplattform aus bestaunen können.

2. Tag: Am frühen Morgen besuchen Sie noch einmal einen Balzplatz des leuchtend orange gefärbten Andenfelsenhahns. Auf der Fahrt besuchen Sie eine offizielle Coca-Plantage. Um die Mittagszeit erreichen Sie Atalaya am Zusammenfluss des Piñipiñi mit dem Alto Madre de Dios. Hier steigen Sie um auf ein überdachtes Motorkanu, das Sie zur Amazonia oder Pantiacolla Lodge bringt. Bei normalem Wasserstand bleibt am Nachmittag noch genügend Zeit für Wanderungen und Tierbeobachtungen rund um die Unterkunft.

Die Gegend ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Mehr als 600 Vogelarten sind hier beheimatet, neben Tukan, Kolibri und Eisvogel auch Harpyien, Schwarztinamus oder Blaukopf-Aras. Sowohl Weißbart- wie auch Halsband-Pekaris, Tapire, verschiedene Affenarten, darunter der einzige nachtaktive Affe, der Douroucouli (Nachtaffe) und verschiedene Katzenarten wie Puma, Ozelot und Langschwanzkatze.

3. Tag: Früh am Morgen können Sie noch einmal das reiche Tierleben rund um die Lodge genießen, dann geht es mit dem Boot etwa 6 Stunden weiter zum Manu Wildlife Center. Sie folgen dem Lauf des Alto Madre de Dios, vorbei an den letzten Ausläufer der Anden. Fauna und Flora werden zunehmend tropischer und bringen neue Vogelarten mit sich wie Seeschwalben, Kormorane, Cayenneschwalben.

Im Dorf Boca Manu können Sie Einheimischen beim Bau der hier überall benutzten Kanus zuschauen. Sie erreichen den Manu Wildlife Center und haben Zeit sich auszuruhen. Am späten Nachmittag bekommen Sie bei Wanderungen auf dem weitläufigen Wegenetz der Lodge eine erste Einführung in den Lebensraum "Tiefland-Regenwald".

4. Tag: Kurze Bootsfahrt zur nahgelegenen, einzigen großen Ara-Lehmlecke im Manu. Von einem recht komfortablen Unterschlupf aus können Sie das farbenfrohe und auch geräuschvolle Spektakel der einfliegenden und lehmleckenden Papageien beobachten und fotografieren. Den restlichen Tag verbringen Sie auf den mehr als 50 km langen Pfaden um die Lodge. Halten Sie Ausschau nach Totenkopfäffchen, Roten Brüllaffen und Klammeraffen.

Zur Dämmerung beobachten Sie das rege Leben im Kronendach des Regenwalden von einem 30 m hohen Beobachtungsturm aus.

Nach einer kurzen Wanderung erreichen Sie schließlich ein weiteres Highlight, die größte Tapir-Lehmlecke des gesamten Amazonas. Sie werden vermutlich einige Stunden dort auf der Beobachtungsplattform verbringen. Sie ist mit Matratzen und Moskitonetzen ausgestattet und so können Sie sich ausruhen wenn sich gerade keiner der scheuen Flachland-Tapire zeigt, Ihr Guide wird Sie rechtzeitig wieder wecken.

5. Tag: Den heutigen Tag verbringen Sie in den Altarmen des Madre de Dios an einem der Oxbow Lakes. Dort leben Riesenotter, Brillen- und Mohrenkaimane. Sie fahren mit einem Katamaran über das Wasser und können Blatthühnchen zwischen Wasserlilien, Zwergbinsenrallen, Schlangenhalsvögel und weitere Wasservögel beobachten. Am Ufer tauchen immer wieder Hoatzins auf.

Zum Mittag sind Sie zurück in der Lodge und den Nachmittag verbringen Sie in der Umgebung des Manu Wildlife Centers. Nach Einbruch der Dunkelheit wird eine nächtliche Bootsfahrt angeboten (wenn es der Wasserstand erlaubt), um Kaimane und andere nachtaktive Tiere zu beobachten.

6. Tag: Sehr frühe Bootsfahrt nach Colorado Village, genießen Sie noch einmal das reiche Tierleben entlang des Flusses. Weiterfahrt über Land und Wasser nach Puerto Maldonado, Weiterflug nach Cuzco oder Lima.

Achtung: Naturführer und Forscher der Lodges berichten den Guides von ihren neuesten Entdeckungen und so kann sich der Programmablauf geringfügig ändern, um Ihnen die besten Naturbeobachtungen zu bieten.

Beobachtungsinfos und Bilder:

www.naturgucker.de/cockoftherocklodge
www.naturgucker.de/manuwildlifecenter
www.naturgucker.de/oxbowlake

Zeitraum: April - Oktober
Programmbeginn: samstags
Landprogrammpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ab 2.200 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: Je nach Wechselkurs ab 440 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab Cuzco bis Puerto Maldonado, Übernachtungen in einfachen Bungalows mit Bad/WC mit Vollpension auf der Tour (mittags ggf. als Picknick), nicht-alkoholische Getränke. Alle genannten Transfers und Exkursionen. Englisch sprechende Guides.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Alkoholische Getränke, Trinkgelder

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Anfrage Infos

PERU

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  Juni bis September
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 15 - 19 Stunden
Geld: Währung: 1  PEN (Peruvian Nuevo Sol) = 100 Céntimos. In den Städten Perus wird praktisch überall der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert; in den Touristenzentren häufiger auch der Euro. Banken verlangen hohe Kommissionen, Wechselstuben sind günstiger. MasterCard und VisaCard werden in großen Städten akzeptiert; außerhalb der Hauptstadt weniger. In größeren Städten gibt es Geldautomaten bei denen man mit EC/Maestro-Karten und PIN-Code Geld abheben kann.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: Das Klima in Peru wird durch drei unterschiedliche Regionen geprägt: Küste, Gebirge und Regenwald. In der Küstenebene sind die Temperaturen das ganze Jahr über relativ konstant mit ca. 25 °C im Südsommer (Dezember bis März) und 15 °C im Südwinter (Juni bis September). In der Gebirgsregion nehmen die Temperaturen mit der Höhe bis rasch ab. Von Oktober bis April kann es heftig regnen. In Cusco beträgt die Höchsttemperatur konstant um 20 °C; insbesondere in der Trockenzeit (April bis Oktober) fällt das Thermometer in der Nacht regelmäßig unter 0 °C. Die Tage sind dann warm und trocken bei klarem, sonnigem Wetter. Schwere Regenfälle können in der Regenzeit (November bis März) auftreten.
Im Osten gehen die Anden fließend in den Hochregenwald (Nebelwald) über; unterhalb von 700 m schließt sich der Tiefregenwald des Amazonasbeckens an. Hier ist es äußerst heiß und feucht mit einer Jahresmitteltemperatur von 26 °C, während das Klima in höheren Lagen gemäßigter ist. Die Hauptregenzeit dauert von November bis April. Im Gebiet des östlichen Tieflands (Manu, Tambopata) liegen die mittleren Tagestemperaturen im Südwinter bei 24-26 C bei durchgehend hoher Luftfeuchtigkeit
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Mobiltelefon: Triband-Netz, GSM 1900. 
Netzspannung: Die Netzspannung in Peru ist nicht ganz einheitlich; meist beträgt sie 220 Volt, 60 Hz, und Sie benötigen einen Adapter (amerikanische Flachstecker).
Ortszeit: In Peru gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit -7 Stunden, während unserer Winterzeit -6 Stunden.
Sprache: Die Amtsprache ist Spanisch.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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