Panama

Puente de la Vida – Brücke des Lebens

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN PANAMA

  • Kleine Gruppe mit 6 - 8 Teilnehmern
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Zahlreiche Vogelbeobachtungen

Panama ist abwechslungsreich - und reich an Kultur und Natur. Hier finden sich geschützte Waldgebiete der ehemaligen Kanalzone, fast 3.000 km meist einsame Küsten mit über 1.500 Inseln, Berge bis knapp 3.500 m Höhe und ausgedehnte Regenwaldgebiete mit sehr großem Artenreichtum. Und dies alles auf kleinem, kaum besiedeltem Raum.

Durch die Entstehung der Landbrücke vor 3 Millionen Jahren verbindet Panama den süd- und nordamerikanischen Kontinent und trennt Atlantik und Pazifik. Im Osten des Landes sind viele Tier- und Pflanzenarten des angrenzenden südamerikanischen Kontinents anzutreffen, die in Mittelamerika sonst nicht vorkommen. Über 970 Vogelarten wurden gezählt – mehr als in ganz Europa.

Die hohe Artenvielfalt ist Folge von klimatischen Unterschieden auf kleinem Raum, die das Land in 12 Lebenszonen aufteilen. Die trockene Pazifikseite im Süden erstreckt sich unweit der feuchten Atlantikseite im Norden, vom Tieflandwald zum Paramo über der Baumgrenze sind es nur 40 km. Panama hat eine gute Infrastruktur und ist als Reiseland noch wenig bekannt - und deshalb zum Entdecken bereit!

 

Programm

PROGRAMM

PANAMA

Puente de la Vida – Brücke des Lebens

1. Tag: Abflug

Tagesflug von Frankfurt nach Panama City und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Panama City

Ausflug zum Besucherzentrum der Miraflores-Schleusen. Dort erfahren Sie, wie der Kanal gebaut wurde und wie er funktioniert. Hier wie in den Naturreservaten der Stadt haben Sie gute Möglichkeiten, Vögel zu beobachten, z.B. den Fischertukan; vielleicht sehen Sie auch Geoffroy-Perückenaffen oder Faultiere.

3. Tag: Panama City – Boca Brava

Flug nach David in der Provinz Chiriqui im Westen des Landes. Mit einem Boot fahren Sie durch ausgedehnte Mangrovenwälder zur Pazifikinsel Boca Brava, die an den Meeres-Nationalpark Golf von Chiriqui grenzt. Dabei haben Sie gute Möglichkeiten, Vogelarten der Feuchtgebiete zu beobachten wie beispielsweise den Waldstorch. Bei einem Standspaziergang könnten Sie den Blauscheitelpipra und weitere Vogelarten entdecken.

4. Tag: Boca Brava

Auf einer Bootsfahrt lernen Sie die Inselküsten des Meeres-Nationalparks kennen und haben die Möglichkeit zu schnorcheln. Am Nachmittag kleine Wanderung, auf der Sie nach Tiefland-Vogelarten Westpanamas Ausschau halten sollten; vielleicht sehen Sie Mantelbrüllaffen. Wer Lust hat, erkundet Buchten und Halbinseln mit einem Kajak.

5. Tag: Boca Brava – Bergwelt von Chiriqui

Sie kehren zum Festland zurück und fahren in die Bergwelt beim Vulkan Baru, mit 3.475 m Panamas höchster Berg. Auf einer Hochebene (1.200 m) besichtigen Sie archäologische Spuren der rätselhaften Barriles-Kultur. In den Gartenanlagen lernen Sie die ersten Vogelarten mittlerer Berglagen kennen, bis es zur Lodge auf knapp 2.000 m geht.

6. Tag: Nationalpark La Amistad

Im Privatreservat Ihrer Lodge lernen Sie den Bergregenwald kennen und können Vögel der Höhenlagen beobachten wie Kolibris oder den Langschwanz-Seidenschnäpper. Sie besuchen eine Orchideenzucht mit weit mehr als 2.000 verschiedenen Arten und machen danach eine Wanderung im Nebelwald des Nationalparks La Amistad (UNESCO-Weltnaturerbe) auf 2.200 m Höhe.

7. Tag: Nationalpark Vulkan Baru

Wanderung im Vulkan-Baru-Nationalpark, bei klarem Wetter mit spektakulärer Sicht auf das unter Ihnen liegende Gebiet und den nicht mehr tätigen Vulkan. Hier haben Sie die Chance, den Quetzal zu finden! Bevor Sie in einem weiteren nahe gelegenen Naturschutzgebiet mit kleinen Seen wieder nach Vögeln Ausschau halten, können Sie sich bei einer Kafferösterei mit bestem Panama-Kaffee stärken.

8. Tag: Chiriqui – Panama City - Gamboa

Rückfahrt nach David und Rückflug nach Panama City. Fahrt den Panama-Kanal entlang nach Gamboa im Soberania-Nationalpark. Mit einem Boot erkunden Sie die Naturlandschaft des Gatun-Sees, wo der Kanal zu einem großen See aufgestaut wurde, der gleichzeitig Fahrrinne für Schiffe und Wasserspeicher für die Schleusen der Pazifik- und Atlantikseite ist.

Am Ufer der vielen bewaldeten Inseln und Buchten haben Sie die Möglichkeit, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Zwei- und Dreizehen-Faultiere, Vögel wie Fischadler und Schneckenweihen, Leguane und Kaimane zu beobachten. Vorbeiziehende Frachtschiffe schaffen einen eindrucksvollen Kontrast.

9. Tag: Nationalpark Soberania

Am Morgen besuchen Sie den Nationalpark Soberania auf der „Pipeline Road“, einer Waldstraße, die bestens zur Vogelbeobachtung geeignet ist: Hier wurden im Tieflandregenwald über 400 Vogelarten nachgewiesen, darunter allein fünf Trogon-Arten. Mit viel Glück könnten Sie auch die majestätische Harpyie entdecken. Anschließend weitere Naturbeobachtungen in Gamboa und Umgebung oder Sie machen eine Kajaktour auf dem Chagres-Fluss im Nationalpark (optional).

10. Tag: Gamboa – Guna Yala

Fahrt nach Osten zum Bayano-Stausee und Bootsfahrt, bei der Sie den Sokoireiher sichten sollten sowie weitere Wasser- und Greifvögel. Nach dem Besuch einer Dorfes der Embera, deren Lebensweise bestens an den Regenwald angepasst ist, Rückfahrt über den See. Weiterfahrt bis zu Ihrer Lodge, die in der Guna-Yala-Kordillere an der Wasserscheide zwischen Pazifik und Karibik auf knapp 400 m liegt.

11. Tag: Guna Yala

Lassen Sie sich von der Vielfalt des Regenwaldes überraschen, den die Guna mit Hilfe des WWF unter Schutz gestellt haben! Hier können Sie vor allem Vogelarten der Hügelzone Ostpanamas beobachten, z.B. den Grünpipra. Wer Lust hat, wandert einen kleinen Pfad entlang zu einem Wasserfall. Abends sollten Sie Ausschau nach dem Glasfrosch und anderen Amphibien halten.

12./13. Tag: Guna Yala – San Blas

Die „Comarca Guna Yala“ ist ein autonomes Gebiet an Panamas Nordküste, abgeschirmt durch Regenwälder, im Süden durch die Hügel der Kordillere. Der Küste vorgelagert ist der Archipel San Blas, einer Kette von Inseln und Inselchen in der Karibischen See. Hier leben die Guna, die ihre Stammestraditionen verteidigen und an ihrer Kultur festhalten, in 49 Dörfern. Sie können bei ihnen in einfachen Gästehäusern übernachten, einsame Strände genießen, Bootsausflüge zu anderen Inseln machen und Korallenriffe schnorchelnd erkunden.

14. Tag: Guna Yala – Panama City

Rückfahrt zu Panamas heutiger Hauptstadt mit Stopp bei Panama La Vieja, den Ruinen der ältesten spanischen Stadtgründung. Dort befindet sich an der Küste ein Ramsar-Schutzgebiet, an dessen Rand Sie sehr gute Vogelbeobachtungenmachen können.

15. Tag: Panama City und Heimflug

Natur in Panama City: Praktisch vor der Haustür liegt der „Parque Natural Metropolitano“, eine Art Stadtpark mit Tropischem Regenwald, wo Sie neben tropischer Flora Vögel und auch Faultiere, Affen und Leguane beobachten können. Zum Abschluss Ihrer Panama-Reise besuchen Sie noch das gerade fertiggestellte neue Biomuseum, das unter dem Motto steht: „Panama – Brücke des Lebens“. Am Nachmittag werden Sie zum Flughafen gefahren und starten Ihren Rückflug.

16. Tag: Ankunft

 

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Panama

Puente de la Vida – Brücke des Lebens

Privatreise:  zum Wunschtermin ab 4.610 € bei 2 Personen Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Gruppenreise:    16 Tage / 6 - 8 Teilnehmer
   Hotel, Lodge & Hacienda

Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
16.02.2019 - 03.03.2019 3670 €Buchen & Reservieren
17.02.2020 - 10.03.2020 3730 €Buchen & Reservieren
Flüge:    ab 790 € plus 430 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE:

Country Inn Amador, Cala Mia, Los Quetzales, Gamboa Rainforest Resort, Burbayar (kein Einzelzimmer möglich) Guanidup, Country Inn Amador. 

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtungen in Doppelzimmern von Hotels, Lodges und Haciendas
Panama City Frühstück, sonst Halbpension
Exkursionen laut Programm
Alle Transfers
Eintritte gemäß Programm
Deutsch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Panama City

Nicht eingeschlossen:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, übrige Mahlzeiten

Visum: Nicht erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeinen Versicherung AG nach.
Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.

Infos

PANAMA

Informationen von A - Z

Puente de la Vida– Brücke des Lebens

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  Januar bis April
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 13 - 14 Stunden
Geld: Währung: 1  PAB (Balboa) = 100 Centavos. Der US-Dollar ist ebenfalls legales Zahlungsmittel. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Panama an vielen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. MasterCard/Eurocard, Visa, American Express und Diners Club werden in Panama City in gehobenen Restaurants, Hotels und in größeren Geschäften akzeptiert.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: Panama hat ein tropisches Klima: Die Temperaturen liegen im ganzen Jahr tagsüber zwischen 29 und 32 °C, nachts um die 23 - 25 °C. In den höheren Regionen bleiben die Temperaturen niedriger; nachts können sie bis auf zehn Grad fallen. Insgesamt ist es im Tiefland auf der Pazifikseite etwas kühler als an der karibischen Küste. Die Bergkette, die Panama durchzieht, teilt das Land in einen regenreichen und einen trockeneren Teil, wobei es nördlich der Berge, auf der karibischen Seite, das ganze Jahr hindurch regnet und die Trockenzeit nicht wirklich stark ausgeprägt ist. Die Pazifikseite hat dagegen im Jahresdurchschnitt halb so viel Regen. Der meiste Niederschlag fällt von September bis Oktober, wenn der Regen von südwestlichen Winden aus dem Pazifik hertransportiert wird. Die trockenere Saison dauert von Mitte Dezember bis Mitte April. Im Juli und August ist an der Südküste eine "kleine Trockenzeit" zu beobachten. Der trockenste Monat in Panama ist der März.
Mobiltelefon: GSM 850, es wird ein Quadband-Handy benötigt. 
Netzspannung: Die Netzspannung beträgt 110-120 Volt / 60 Hertz. Sie benötigen einen Adapter für die amerikanischen Flachstecker.
Ortszeit: In Panama gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Winterzeit -6 Stunden, während unserer Sommerzeit -7 Stunden.
Sprache: Amtssprache ist Spanisch; Englisch ist Verkehrssprache.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

PDF Druck