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Baja California

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MEXIKO - BAJA CALIFORNIA

Reisebausteine für Individualreisen & Verlängerungen

Unsere Reisebausteine sind frei kombinierbar zu Ihrer ganz individuellen Wunschreise.

Bitte lesen Sie hierzu unsere Informationen für Individualreisen.  

Wer unseren Gruppenreisen noch ein weiteres interessantes Ziel hinzufügen oder diese entspannt ausklingen lassen möchte, findet hier ebenfalls Vorschläge für Verlängerungen.


Bahia de los Angeles

Die „Bucht der Engel“ liegt malerisch am Kalifornischen Golf und ist sicher eines der landschaftlich schönsten Ziele der gesamten Halbinsel. Besonders schön: die Abendstimmung entlang der Küste, an der sich meist Seevögel aufhalten.

Bootstour: Bootstour zur Beobachtung von Flora und Fauna der einmaligen Bucht. Neben vielen Vogelarten wie z.B. Blaufußtölpeln, Fischadlern und Pelikanen sowie Meeressäugern wie Delfinen und Seelöwen können Sie je nach Jahreszeit mit etwas Glück Finn- oder Blauwale oder aber sogar Walhaie sehen. Auf einer der Inseln unternehmen Sie eine kleine Wanderung und können die vielfach endemische Flora der Inselwelt entdecken.

Schildkröten-Aufzucht: Meeresschildkröten bewohnen alle tropischen und subtropischen Meere der Welt und leben bis auf die Eiablage im Wasser. Auf ihren Wanderungen legen die Tiere Tausende von Kilometern zurück, wobei sie sich an den Meeresströmungen, dem Magnetfeld und dem Lichtwinkel orientieren. Krebse, Quallen und Kopffüßer sind die Hauptnahrung. Bei Ihrem Besuch des Schutzprogramms in der Bahía de los Ángeles erfahren Sie Wissenswertes über die vom Aussterben bedrohte Schwarze Suppenschildkröte, die bis zu 130 kg schwer werden kann.

Walhai-Beobachtung: Die bis zu 15 Meter langen Walhaie (Rhincodon typus) sind die größten Fische der Welt und können ein Gewicht von bis zu 10 t erreichen. Sie sind friedlich und neugierig. Jedes Jahr von Juni bis September kann man die Haie mit lizenzierten Bootsführern in der Bahía de los Ángeles beobachten und - bei entsprechender Erlaubnis - sogar mit ihnen schnorcheln. Walhaie werden auch "sanfte Riesen" genannt, da sie sich ausschließlich von Plankton ernähren.

in der Umgebung:
Wanderung in der Sierra San Borja: Anstrengend, aber einmalig schön ist die Wanderung in die Berge der Sierra San Borja. Mitunter steil windet sich der Pfad aufwärts, gesäumt von Ocotillos und Elefantenfußbäumen. Die Aussicht ist faszinierend - bis zum Horizont das tiefblaue Meer, die darauf schwimmenden goldbraunen Inseln, und ganz zu Füßen die Ortschaft Bahía Los Ángeles. Nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ können Sie jede Minute der Wanderung in vollen Zügen genießen.

Besuch der Wüstenmission: In der Einsamkeit der Sonora-Wüste, umgeben von einer faszinierenden Berglandschaft, befindet sich die 1762 von Jesuiten gegründete Mission San Francisco Borja. Die karge Wüstenvegetation mit vielen Sukkulenten und anderen Pflanzenarten ist eine skurrile Umgebung und bietet neben den Wüstenvögeln unzählige Fotomotive. Die Ruinen der verlassenen Mission, der Friedhof aus der Zeit der ersten Padres und die unendliche Einsamkeit - ein wahres Abenteuer.

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Cataviña

Der kleine Ort Cataviña liegt mitten im Schutzgebiet Valle de los Cirios. Auf einer Halbtageswanderung durch den natürlichen Steingarten von Cataviña können Sie die riesigen Cardón-Kakteen und andere Wüstenpflanzen wie die Cirios, Elefantenbäume, Palmen, Agaven und Ocotillos bewundern. Riesige, goldgelbe Granitfelsen und die Ruinen einer verfallenen Hacienda zeichnen eine geradezu surrreale Landschaft.

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Cabo San Lucas

Cabo San Lucas liegt am südlichsten Punkt der Baja California und ist heute ein beliebter Badeort. Die zahlreichen schönen Strände und das angenehme Klima haben das einstige kleine Fischerdorf zu einer touristisch voll erschlossenen kleinen Stadt anwachsen lassen. Bei einem Stadtrundgang entdecken Sie die Spuren des Freibeuters Thomas Cavendish. Machen Sie einen Spaziergang am Yachthafen und genießen Sie einfach das Meer und den wunderbaren Sandstrand.

In der Umgebung:
Ganztagesausflug in die Kapregion: Kurzer geführter Rundgang durch Cabo San Lucas. Eine kleine Bootsfahrt bringt Sie zum Wahrzeichen der Stadt, den Felsen "Los Arcos" - hier treffen sich Pazifik und der Golf von Kalifornien. In San José del Cabo wird Sie die Vogelwelt der Süßwasserlagune und das beschauliche Ortszentrum beeindrucken. Die charmante Künstleroase Todos Santos lockt mit ausgezeichneten Galerien und einem ausgezeichneten Abendessen zum Abschluss des Tages.

Ausflug in die Sierra de la Laguna: Mit einem Geländewagen fahren Sie über eine abenteuerliche Sandpiste mitten durch die Wüste an die Grenze des Naturschutzgebietes am Fuß der Sierra de la Laguna. Von hier aus geht es zu Fuß bergauf in die Sierra durch kleine Täler, durch Wüstendornenwald und über wunderschöne Wiesen. Schritt für Schritt gibt die Sierra de la Laguna ihre Geheimnisse preis und belohnt den Wanderer mit wunderbaren Aussichten.

San José del Cabo: Besuch der charmanten Kolonialstadt San José del Cabo, einer Mischung aus beschaulichem Dorf, endlosen Stränden und edlen Strandresorts. Die kleinen Straßen der Stadt mit den vielen kleinen Geschäften mit Kunsthandwerk und Souvenirs sowie dem Marktplatz sind sehenswert. Im Osten von San José del Cabo begrenzt die kleine Flusslandschaft des Arroyo San José die Gemeinde. Dort beginnt das Biosphärenreservat Estero San José.

Todos Santos: Das Künstlerstädtchen bezaubert durch sein koloniales Ambiente. Es bietet dem interessierten Besucher heute eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und vor allem Galerien, die traditionelle Handwerkskunst und moderne Malerei anbieten. Mit dem angenehmen Klima, den naheliegenden Stränden und der geschichtsträchtigen Altstadt lockt der Ort viele Künstler an.

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Guerrero Negro

Die Stadt lebt von der Meersalzgewinnung. Hier fördert die japanisch-mexikanische Firma Exportadora de Sal in der größten Salzgewinnungsanlage der Welt auf 33.000 ha Fläche ca. 8 Mio. Tonnen Meersalz jährlich, d.h. fast 25.000 Tonnen pro Tag! Mit Riesenmaschinen wird das auskristallisierte Salz zusammengeschaufelt, verladen und abtransportiert.

Vogelschutzgebiet: Vogelbegeisterte können die immens reiche Vogelwelt in den flachen Schwemmgebieten um Guerrero Negro bestaunen. Reiher, Strandläufer, Regenpfeiffer, verschiedene Entenarten und nicht zuletzt Fischadler (allein über 200 Paare dieser Vogelart brüten in und um Guerrero Negro) können beobachtet werden. Hinzu kommen zahlreiche Zugvögel wie Nashornpelikane, die hier Zwischenstopp einlegen oder überwintern.

Walbeobachtung: Die Lagune "Ojo de Liebre" bei Guerrero Negro ist eine der 3 Lagunen Baja Californias, die über die Wintermonate von den Grauwalen zur Fortpflanzung aufgesucht wird. Sie ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes "Biospärenreservat El Vizcaino".

Durch die Installationen der Salzgewinnungsanlage gelangen Sie zum Walbeobachtungspier, von wo Sie mit Panga-Booten (wendige Motorboote) hinaus auf die Lagune fahren, um die amerikanischen Grauwale in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Aus der Bering-See kommend erreichen Sie ab Mitte Dezember die seichten Küstengewässer Baja Californias, um sich dort zu paaren bzw. ihre Jungen zur Welt zu bringen. Buhlende Grauwal-Bullen und Mütter mit ihren zutraulichen Jungen garantieren unvergessliche Erlebnisse! Gegen Ende April machen sie sich wieder auf ihren Weg in den hohen Norden.

in der Umgebung:
Tagesausflug zu den Gabelböcken von El Vizcaino und Besichtigung der Salzanlage: Mit einer Geschwindigkeit von ca. 80 km/h sind die Gabelböcke die schnellsten Tiere Nordamerikas. Auf einem interessanten Tagesausflug besuchen Sie die einzige Aufzuchtstation dieser stark vom Aussterben bedrohten Antilopen-Art. Danach geht es weiter zur größten Salzgewinnungsanlage der Welt. In riesigen Becken bilden sich nach dem Verdunsten des Meerwassers die schneeweißen Salzberge.

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La Paz

La Paz, die mexikanischste Gemeinde der Wüstenhalbinsel Baja California, ist eine sympathische Stadt, die für ihre malerischen Sonnenuntergänge berühmt ist. Die Schatten spendenden Kokospalmen und Lorbeerbäume, der Duft von Akazien, Palisander und Flammenbaum sowie die stets leichte Brise geben der Stadt eine angenehme Leichtigkeit. Die wichtigsten Besuchspunkte liegen nicht weit entfernt, so das Stadtzentrum mit der Kathedrale, das Anthropologische Museum und die geschäftigen Straßen. Bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade, der Malecón, können Sie schon einige interessante See- und Watvögel beobachten und fotografieren.

in der Umgebung:
Balandra: Die Strände von Balandra liegen etwas nördlich der Stadt und werden von unterschiedlichen Mangroven-Arten gesäumt. Auf Ihrer Wanderung lernen Sie ein filigranes Ökosystem kennen. Die einzigartige Tier-und Pflanzenwelt in der Bucht und der näheren Umgebung wird Sie begeistern!

Espiritu Santo: Die Insel Espiritu Santo ist „Baja California im Kleinen“. Im Yachthafen von La Paz besteigen Sie Ihr Boot und sind in ca. 90 Minuten dort. Die zerklüftete, unbewohnte Insel vulkanischen Ursprungs bietet neben faszinierenden Aussichten und traumhaften Buchten auch eine enorm artenreiche Flora und Fauna. Bei der Seelöwenkolonie von Los Islotes können Sie mit den verspielten Jungtieren schnorcheln.

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Lopez Mateos

Wer hierher kommt, möchte Wale beobachten. Im engen Kanal von López Mateos sind sie in den Monaten Januar bis März auf stetiger Durchreise. Mit Panga-Booten fahren Sie hinaus in die Lagune, um die Grauwale hautnah in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Der Ausflug in das Gewässer kann nass und anstrengend werden, ist aber sehr lohnend.

Außerhalb der "Walhochsaison" lohnt sich aber auch eine Bootsfahrt mit allgemeiner Naturbeobachtung: Im engen Kanal zwischen den Lagunen halten sich auch andere Meeressäuger und Fische auf. Das Tierleben hier ist enorm und bietet ständig Neues. Sie erkunden die Magdalena-Bucht, um das Ökosystem der Mangroven und ihrer Vogelwelt kennenzulernen, z.B. alle 9 Reiherarten Nordamerikas finden hier in den Wintermonaten Unterschlupf. Daneben fasziniert die Palette der überwinternden Wasservögel, zu denen Nashornpelikane, Ringelgänse, Amerikanische Brachvögel und andere Langstreckenzieher gehören. Mit Glück sieht man auch mal einen Weißkopf-Seeadler. Sie können Meeresschildkröten, Delfine sowie Seelöwenkolonien beobachten und vielleicht ein erfrischendes Bad in der weitläufigen Bucht genießen.

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Loreto

Das sympathische Städtchen war Ausgangspunkt der christlichen Missionierung Kaliforniens im 17. Jahrhundert und bis 1777 dessen Hauptstadt. Hier steht die älteste Kirche von Baja California, die "Nuestra Señora de Loreto“ mit angeschlossenem Missionsmuseum - beides lohnt einen Besuch. Loreto ist heute ein beliebtes Urlaubsziel für Wassersportler - allen voran Sportfischer - und somit touristisch voll ausgestattet. Wer Souvenirs erwerben möchte kann zwischen mexikanischem Silberschmuck, Schnitz- und Keramikarbeiten wählen.

in der Umgebung:
Mission San Javier: In den Bergen der Sierra de la Giganta, westlich von Loreto, liegt die Mission San Javier, die noch heute als Kirche der einheimischen Bevölkerung dient. Sie wurde 1699 von Salvatierras Assistent Padre Francisco Piccolo erbaut. Die Mission gilt als schönstes Bauwerk ihrer Art in der Baja California. Allein die Fahrt durch die Berglandschaft mit grandiosen Ausblicken ist ein unvergleichliches Erlebnis.

Isla Coronado: Mit dem Boot fahren Sie zur Isla Coronado, um Seelöwen und Pelikane zu beobachten. Am Strand der Bahía Luz haben Sie die Möglichkeit, im türkisblauen Wasser zu schnorcheln.

Tal der Riesen-Cardones: In den trockenen Tälern der Baja California begegnen Sie entlang der MEX 1 immer wieder riesigen Kandelaberkakteen. Der baumartig wachsende Cardon erreicht Höhen von bis zu 20 m bei einer Stammdicke bis zu 1,5 m. Sie unternehmen eine etwa einstündige Wanderung durch das Tal der Riesen-Cardones.

Bahia de Loreto: In der Zeit zwischen Mitte Februar und Mitte März haben Sie vor der Küste im Golf von Kalifornien die Möglichkeit, verschiedene Wal- und Delfinarten in Küstennähe zu beobachten. Auch das größte Säugetier der Welt, der Blauwal, hält sich während dieser Zeit hier auf. Genießen Sie eine ausgedehnte Bootstour zur Südspitze der Isla Carmen.

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Mulegé

In der ansonsten wüstenhaften Umgebung bietet das kleine Städtchen eine erfrischende Abwechslung. Es liegt im Tal des Río Santa Rosalía. Der im Hinterland nicht sichtbare Fluss tritt hier in Form von langen Wasserbecken an die Oberfläche und bildet eine sehr fruchtbare grüne Oase. Alle erdenklichen Palmenarten wachsen hier, Obst und Gemüse werden das ganze Jahr über angebaut. Vom Aussichtspunkt hinter der Missionskirche haben Sie einen grandiosen Blick auf dieses grüne Paradies mit Tausenden von Dattelpalmen.

in der Umgebung:
Bahia de Conception: Eine Fahrt entlang der Bahía Concepcíon bietet Ihnen eine malerische Kulisse aus tiefblauem Meer, weißen Sandstränden und den mächtigen Cardón-Kakteen im Hintergrund. Die Bucht ist ein ausgewiesenes Meeresschutzgebiet, in dem verschiedene Vogelarten und auch Wale, Delfine und Walhaie ihren Lebensraum haben, die Sie bei verschiedenen Gelegenheiten beobachten können.

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San Ignacio

Die malerische Oase ist ein ruhiger Ort, der sich zum Ausspannen und Genießen eignet. Außerdem ist er Zentrum des Anbaus von Dattelpalmen, die hier vom Wasser eines Süßwasserreservoirs gespeist werden. Etwa 80.000 Dattelpalmen sollen es sein. Früher war San Ignacio ein wichtiger Missionsort. An der spanisch geprägten, von mächtigen Feigenbäumen gesäumten Plaza steht eine der schönsten Missionskirchen Baja Californias, 1786 von den Dominikanern aus Lavablöcken erbaut. Wer einen Ausflug zu den nahegelegenen Felsmalereien plant, sollte das Museum hierzu unbedingt besuchen.

in der Umgebung:
Tagesausflug in die Sierra San Francisco mit Santa Marta Felszeichnungen: Baja California ist – was viele Besucher nicht wissen – eines der Zentren prähistorischer Felsmalereien. Hunderte von Galerien sind bekannt und stehen seit 1993 auf der UNESCO-Liste „Erbe der Menschheit“. Sie liegen meist an unzugänglichen Orten in Canyons und Palmenoasen und nur einige wenige können besucht werden. Während der Fahrt über teils holprige Pisten gelangen Sie in die traumhaft schöne Bergwelt der Sierra San Francisco. Vom Parkplatz sind die Höhlen mit den Felszeichnungen nach ca. 1 ½ Stunden mitunter anspruchsvoller Wanderung erreicht.

Tagesausflug in die Sierra San Francisco mit Cueva del Raton Felszeichnungen: Während Sie langsam an Höhe gewinnen, gibt die Sierra San Francisco wunderbare Ausblicke auf die Pazifikebene und die zerklüfteten Canyonlandschaften frei. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation von epiphytischen Tillandsien über Ferokaktus-Hänge bis hin zu endemischen Idrias. Entdecken Sie nach einer Wanderung die Felszeichnungen der Chochimí-Indianer. Die Cueva del Ratón weist überlebensgroße Zeichnungen von Hirschen, Menschen, Vögeln und Fischen auf.

Wanderungen am Vulkan Tres Virgenes: Die Vulkankette Tres Vírgenes besteht aus drei Vulkanen am südlichen Ende des Hochplateaus von San Ignacio. Sie ist Schutzzone für das hier lebende Wüstendickhornschaf und beeindruckt mit einer vielfältigen Wüstenfauna und -flora. Auf einer ausgedehnten Wanderung (Ausflugsdauer ca. 5h) über die Lavafelder am Fuß des Vulkans passieren Sie unzählige Riesen-Cardones und dickstämmige Elefantenfußbäume. Zum Abschluss der Exkursion besuchen Sie die einsam gelegenen Anlagen zur Gewinnung geothermischer Energie. Kurze Wanderung (1h): Auf der Mex1 durchqueren Sie die von den 2.000 m hohen Vulkangipfeln der „Drei Jungfrauen“ - Volcán Las Tres Vírgenes - geprägte Lavalandschaft. Immer mehr nimmt die Landschaft einen vulkanischen Charakter an. Am Fuße des noch aktiven Vulkans machen Sie eine kurze Wanderung, um die außergewöhnliche Atmosphäre zu genießen.

Ausflug zur Laguna San Ignacio: Die Lagune ist eine der drei Buchten, in denen sich die Grauwale im Winter paaren und ihre Jungen zur Welt bringen. Da sie sehr flach ist, kann man oft bis zu 50 Wale aus nächster Nähe bei einer einzigen Bootstour beobachten. Nach der Paarungszeit werden die Wale und ihre neugeborenen Kälber zutraulich und suchen von Zeit zu Zeit den Kontakt zu Menschen.

Während der Walbeobachtungs-Saison (Mitte Januar bis Ende März) fahren Sie mit Pangas (wendige Motorboote) hinaus in die Lagune, um die Meeressäuger in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Außerhalb der Walbeobachtungs-Saison lernen Sie auf einer Bootstour die Mangrovenregionen der Lagune und ihre Vogelwelt kennen. Sie können Meeresschildkröten und Delfine beobachten, wer mag wagt ein erfrischendes Bad in den geschützten Gewässern der Lagune.

Santa Rosalia: Das Städtchen ist die ehemalige Kupfermetropole Baja Californias und verdankt seinen Aufstieg im 19. Jahrhundert der französischen Minengesellschaft El Boleo. Die beeindruckenden Industrieanlagen sind zum Teil noch erhalten und Reste des französischen Einflusses sind auf einem Stadtrundgang gut sichtbar - typische Villen, ein Verwaltungsgebäude (Museo Histórico Minero), das Hotel Francés und die Stahl-Kirche Santa Barbara de Santa Rosalía. Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturmes in Paris, entwarf und fertigte diese Kirche für die Weltausstellung in Paris 1889 komplett aus Stahl. Nach der Weltausstellung wurde sie abgebaut, zerlegt und nach Santa Rosalía verschifft und wieder aufgebaut - sehenswert.

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Verlängerung Kupfer-Canyon

Die Barranca del Cobre (dt. Kupferschlucht, engl. Copper Canyon) ist eine im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua gelegene Gebirgsformation der Sierra Madre Occidental, die durch ehemals starken Flusslauf entstand. Das auf etwa 25.000 km² bis zu 1800 m tiefe und 50 km lange Schluchtensystem ist eines der größten Nordamerikas und insgesamt viermal so groß wie der Grand Canyon. Der Name Kupferschlucht leitet sich vom kupferfarbenen Schluchtengestein ab und bezeichnet zugleich einen der zahlreichen Canyons.

Von Los Mochis bis Chihuahua und umgekehrt schlängelt sich der Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, kurz CHEPE genannt, durch diese spektakuläre Landschaft - über 39 Brücken und durch 86 Tunnel überwindet er dabei rund 2.440 Höhenmeter. Einige Haltepunkte werden Sie dazu nutzen, um von dort aus den Canyon auf anderen Wegen näher zu erkunden.

Sie starten Ihre Reise an der Küste bei Topolobampo und reisen weiter Richtung Nordost bis Chihuahua. Wer den Kupfer-Canyon als Verlängerung zur Baja California Reise direkt anschließt, nimmt die Fähre von La Paz nach Topolobampo und wird dann dort abgeholt und zur Unterkunft nach Los Mochis gebracht.

1. Tag: Ankunft in Los Mochis. Am Flughafen werden Sie von einem Vertreter begrüßt, der Ihnen bei dem vorbezahlten Taxi-Transfer zum Gruppenhotel behilflich ist.

2. Tag: Fahrt zur Bucht von Topolobampo, dem drittgrößten natürlichen Meereshafen der Welt. Für Naturliebhaber ist diese Region Mexikos ein wahres Schmuckstück. Delfine und Kalifornische Seelöwen tummeln sich im unmittelbaren Hafenbereich. Braunpelikane streiten sich um Fische an der Kaimauer. Kormorane, Pracht-Fregattvögel, Blaufuß-Tölpel, Seeschwalben und Möwen teilen sich den Luftraum und nisten auf den umliegenden Inseln zusammen mit Kanada- und Seidenreihern. Mitunter sieht man Hunderte von Urubus (Rabengeier) auf den großen Kakteen, den Cardones, die weit über die subtropische Vegetation hinausragen. Durch die fruchtbare Tiefebene erreichen Sie am Nachmittag El Fuerte. Kurzer Stadtrundgang.

3. Tag: Transfer zur Zugstation und Beginn der Zugfahrt, die Sie bereits am Vormittag über den abenteuerlichsten Teil der Strecke führt. Hinter der längsten Brücke, die den Río Fuerte überquert, beginnt der steile Aufstieg in die Canyonlandschaft. Die Ausblicke in den Kupfer-Canyon sind dabei atemberaubend. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die Station Bahuichivo.

Transfer zu Ihrem rustikalen Hotel, das sich malerisch in die einsame Felsenlandschaft der Region einfügt. Nachmittags Gelegenheit zu einer Wanderung oder einem Pferdeausritt (fakultativ) in der näheren Umgebung.

4. Tag: Fahrt zum Cerro del Gallego. Von dort haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Urique-Schlucht und die gleichnamige Stadt, die am Boden des Canyons etwa 1.800 m unter Ihnen liegt. In der Nähe des Aussichtspunktes besuchen Sie die kleine Werkstatt einer Rarámuri-Familie, die feinstes Flechtwerk aus Kiefernnadeln und Rauhschopf-Agaven herstellt.

Am Nachmittag geht es von Bahuichivo aus mit dem Zug weiter gen Osten durch die Berge der Sierra bis nach Posada Barrancas. Transfer zum malerisch gelegenen Hotel hoch oben in den Bergen. Es liegt in unmittelbarer Nähe der Kupferschluchten, von Ihren Zimmern aus genießen Sie die spektakuläre Aussicht in diese faszinierende Schluchtenlandschaft.

Die Bruchkante des Canyons liegt hier auf einer Höhe von 2.400 m, wobei die umliegenden Berggipfel Höhen bis zu 3.300 m erreichen. Insgesamt umfasst der Canyon fünf Hauptschluchten, von denen sich jede einzelne tiefer in das Vulkangestein der Sierra Madre eingräbt als der Grand Canyon des Colorado Rivers. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und Sie können kleine Wanderungen zu verschiedenen Aussichtspunkten unternehmen.

5. Tag: Mit dem Minivan fahren Sie entlang des Randes der Schluchtenlandschaft und genießen die Aussicht auf das Canyonsystem. Von den verschiedenen Aussichtspunkten haben Sie immer den Zusammenlauf der drei Hauptschluchten der Region – der Barranca Urique, Barranca Cobre und Barranca Tararecua – im Blick. Kurze Wanderung zum Aussichtspunkt Piedra Volada,danach fahren Sie mit der Seilbahn hinunter zum Aussichtspunkt im Herzen der Kupferschluchten und erleben eine ganz andere Perspektive.

Sie kehren zurück zur Zugstation in Posada Barrancas und fahren mit dem CHEPE weiter zur Holzfällerstadt Creel. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie das bunte Treiben der Einheimischen, Rarámuri-Indianer und Besucher verschiedenster Nationalitäten kennen.

6. Tag: Ihr Ausflug führt Sie zuerst zur Jesuiten-Mission in Cusaráre, welche die Indianer aus der umliegenden Sierra Tarahumara betreut. Danach geht die Fahrt ein Stückchen weiter und Sie starten eine leichte Wanderung über alte Rarámuri-Pfade entlang lichter Kiefern- und Eichenwälder zu dem bezaubernden Wasserfall Cusaráre. Entlang des Weges flechten Indianerinnen Körbe aus Kiefernnadeln und den Blättern der Rauschopfagave. Ruhen Sie sich am Wasserfall etwas aus oder steigen Sie als geübterer Wanderer noch die 33 Höhenmeter weiter bis zum Fuß des Wasserfalles ab. Zum Abschluss des Ausflugs machen Sie noch einen kurzen Stopp am Arareco-Stausee, der von Felsen umschlossen hübsch in einem Kiefernwald liegt.

Weiterfahrt durch die Sierra Madre Occidental zur Mennoniten-Stadt Cuauhtémoc, die Landschaft wechselt von Bergwelt hin zur Steppenlandschaft, in der Landwirtschaft betrieben wird. Weiterfahrt bis zu Ihrer Endstation Chihuahua. Stadtrundgang mit Besuch der Kathedrale, des Museums La Quinta Luz und des Gouverneurpalastes.

7. Tag: Transfer zum Flughafen.

Teilnehmer: 2-12 Personen
Programmpreis: Je nach Wechselkurs ca. 1.020 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: 280 €
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab Los Mochis bis Chihuahua, 2 x Vollpension, 1 x Halbpension, sonst Übernachtung mit Frühstück. Alle genannten Transfers und Exkursionen, Eintrittsgebühren, Deutsch sprechender Guide.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der
Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Gegebenenfalls Fähre La Paz-Topolobampo (100 €), Getränke, restliche Mahlzeiten, Trinkgelder.

Privatreise: Preis bei 2 Personen je nach Wechselkurs ab 1.835 €

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Verlängerung Monarch-Falter

Michoacán ist bekannt für das stets moderate Klima. Auf den Bergspitzen zwischen Morelia und Toluca geben sich die Monarch-Falter jedes Jahr von November bis Februar ein faszinierendes Stelldichein (Höhepunkt Februar). Verteilt auf vielen tausend Bäumen überwintern hier Millionen von Monarch-Faltern aus den nördlichen USA und Kanada und verwandeln die Kiefernwälder in ein schwarz-orangenes Farbenmeer.

1. Tag: Fahrt von Mexiko-Stadt nach Angangueo. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Park-Ranger besuchen Sie entweder das Santuario Chincua oder das Santuario El Rosario im Osten des Bundesstaates Michoacán. Überall sitzen, schwirren, fliegen abertausende der Monarch-Falter auf den mit Kiefern bedeckten Bergrücken. Ein sonores Summen der Flügel liegt in der Luft. Nach Abschluss der Beobachtung ist ein leichtes Essen für Sie vorbereitet. Weiterfahrt nach Zitácuaro, wo Sie übernachten (Rancho San Cayetano).

2. Tag: Fahrt von Zitácuaro nach Angangueo. Heute besuchen Sie erneut eines der faszinierenden Schutzreservate der Monarch-Schmetterlinge. Sie erwartet auf ca. 2.800 Metern eine ausgedehnte Wanderung bis zu den baumbestandenen Gipfeln der Sierra Madre; dabei müssen mehrere hundert Höhenmeter erklommen werden. Danach Rückfahrt nach Mexiko-Stadt.

Zeitraum: November - Februar
Programmpreis: Je nach Wechselkurs bei 2 Personen ca. 475 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelunterkunft: auf Anfrage
Eingeschlossene Leistungen: Tour ab/bis Mexiko-Stadt, Übernachtung mit Frühstück. Alle Transfers und Exkursionen, Eintrittsgebühren, Deutsch sprechender Guide.
Nicht eingeschlossen: Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der
Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Getränke, restliche Mahlzeiten, Trinkgelder.

Alternativ: Als Tagesausflug von Mexiko-Stadt. Preis auf Anfrage.

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Anfrage Infos

MEXIKO

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  November bis Mai; für die Baja California Januar bis März 
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 14 - 16 Stunden
Geld: Währung: 1  MXN (Mexikanischer Nuevo Peso) = 100 Centavos. Geldwechsel ist auf dem Internationalen Flughafen, in Wechselstuben (casas de cambio) und in größeren Hotels möglich. An einigen Geldautomaten, die dem MAESTRO-System angeschlossen sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. (am Malecon in La Paz; in Loreto fällt der Automat oft aus; in San Ignacio nicht möglich). Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Zur Mitnahme empfehlen sich USD. Visa-Kreditkarten werden meist angenommen, jedoch oft teuer abgerechnet.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: Als beste Reisezeit gilt allgemein der Winter, da die klimatischen Bedingungen dann sehr angenehm sind. Die Tagestemperaturen dann bei bei 15-20°C im Norden der Halbinsel und bei bis zu 30°C im Süden. Die Nächte können mit 5-10° C jedoch überall auf der Baja California empfindlich kühl werden.
Mobiltelefon: GSM 1900 
Netzspannung: Die Netzspannung beträgt 110-120 Volt / 60 Hertz. Sie benötigen einen Adapter für die amerikanischen Flachstecker.
Ortszeit: In Mexiko City beträgt der Zeitunterschied während unserer Sommer- und Winterzeit -7 Stunden. Auf der Baja California -8 Stunden.
Sprache: Die Amtssprache in Mexiko ist Spanisch. Englisch wird in den größeren Städten gesprochen.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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