Malawi

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MALAWI 

Reisebausteine für Individualreisen & Verlängerungen

Unsere Reisebausteine sind frei kombinierbar zu Ihrer ganz individuellen Wunschreise.

Bitte lesen Sie hierzu unsere Informationen für Individualreisen.

Wer unseren Gruppenreisen noch ein weiteres interessantes Ziel hinzufügen oder diese entspannt ausklingen lassen möchte, findet hier ebenfalls Vorschläge für Verlängerungen.


Kasungu-Nationalpark

Der Kasungu-Nationalpark 160 km nordwestlich der Hauptstadt Lilongwe ist mit 2.300 km² Malawis zweitgrößter Nationalpark. Offener Miombowald mit einzeln stehenden Felsen sowie eine imposante Hügelkette im Nordosten an der Grenze zu Sambia kennzeichnen die im Schnitt auf 1.000 m Höhe liegende Landschaft. An den Flüssen finden sich im Überflutungsbereich offene Graslandschaften (Dambos), die wie Wasserlöcher Wild und Vögel anziehen. Wenn die Flüsse im Park zwischen August bis Dezember ausgetrocknet sind, können viele Wildtiere auch direkt an einem 1 km langen Damm beobachtet werden, der den Lifupa-Fluss aufstaut; dort liegt die gleichnamige Lodge, die den Tourismus im Park verwaltet. Zwar hat der einstige Tierreichtum des Parks durch die Wilderei in den 1980er-Jahren stark gelitten: Von einst 2.000 Elefanten gibt es schätzungsweise nur noch 100 bis 150 Tiere; Nashörner sind ganz verschwunden. Doch lohnt es sich immer, Elefanten am Damm zu beobachten, vor allem in den frühen Morgenstunden und vor dem Sonnenuntergang! Halten Sie auch Ausschau nach Afrikanischen Büffeln, Flusspferden, Pferde- und Rappenantilopen, Hyänen und Servalen; Löwen und Leoparden sind seltener zu entdecken. Vogelliebhaber kommen auch auf ihre Kosten: Hier wurden mehr als 300 Vogelarten nachgewiesen, die auch an den Dambos gut zu beobachten sind.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage / Lifupa Lodge.

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Lengwe-Nationalpark

Der Lengwe-Nationalpark liegt im Südwesten Malawis an der Grenze zu Mosambik und ist nur 200 km² groß. Seine Grassavannen und Galeriewälder haben in der Trockenzeit nur noch wenige Stellen, die permanent Wasser führen, so dass man dort dann gut Wild beobachten kann; im Osten nahe dem Haupteingang gibt es auch versteckte Beobachtungsstellen an künstlichen Wasserstellen. Raubtiere sind wenig zu sehen, eher Antilopen – und Lengwe beherbergt darunter zwei „Schätze“: die stattliche, wunderschön gezeichnete Nyala, die sonst nirgends in Malawi zu beobachten ist, und das nur 35 cm große Livingstone-Moschusböckchen, eine Zwergantilope, die früher als Unterart des Suni angesehen wurde. Im Park zu beobachten sind auch Impala und Schirrantilope, Grüne Meerkatze und Pavian sowie Afrikanische Büffel. Mehr als 300 Vogelarten kommen dort vor, häufig sieht man Spinte, Racken und Würger, auch den Braunkopfnikator. Der Lengwe-Nationalpark ist wenig erschlossen, Wege finden sich vor allem in der flachen östlichen Region; doch in der Regenzeit sind die Pisten unbefahrbar, so dass der Park dann geschlossen ist (ca. November bis März).
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag / Nyala Lodge.

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Liwonde-Nationalpark


Am Südende des Malombesees (gerade unterhalb der Südspitze des Malawisees gelegen) liegt Malawis bekanntestes Schutzgebiet: der fast 600 km² große Liwonde-Nationalpark. Er besteht aus Busch- und Baumsavanne, an Gewässern gibt es auch weitflächige sumpfige Auen. An der Westgrenze des Parks fließt der Shire-Fluss mit seinen Lagunen und Seitenarmen. Da er ganzjährig Wasser führt, lohnen sich Safaris in der Trockenzeit - und auch per Boot. Man kann gut Flusspferde, Krokodile und Elefanten beobachten, auch Wasserböcke, Schirrantilopen, Rappenantilopen und Kudus, während sich Leopard, Hyäne und Löwe eher selten zeigen. Vogelliebhaber werden den Park in guter Erinnerung behalten, denn er zählt zu den besten Beobachtungsgebieten im ganzen südlichen Afrika (Rekord: 266 Arten bei einem Aufenthalt von 2 Tagen!). Dort sieht man nicht nur Braunkopfpapageien und Braunbrust-Bartvögel, sondern auch verschiedene Spinte, Würger, Fliegenschnäpper und Greifvögel; am Fluss auch Schreiseeadler und Bindenfischeule. Spitzmaulnashörner zeigen sich nur selten; sie wurden hier mit Unterstützung der ZGF (Zoologische Gesellschaft Frankfurt) wieder eingeführt. Der Liwonde-Nationalpark ist ein Muss für alle Naturliebhaber, die Malawi, “Afrikas warmes Herz“, wirklich kennen lernen wollen! Doch in der Regenzeit (etwa November bis März) sollte man nicht kommen: Dann wandern viele Tiere bis nach Mosambik ab.
 

Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage / Mvuu Lodge, Mvuu Camp

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Malawisee-Nationalpark

Der Malawisee (auch Lake Nyassa genannt), den Livingstone 1859 erreichte, ist mit 24.000 km² Oberfläche nach Viktoriasee und Tanganjikasee Afrikas drittgrößter und südlichster See im Ostafrikanischen Grabenbruch. Ein zentraler Teil des östlichen Sees gehört zu Mosambik, nordöstlicher Anrainer ist Tansania; der See hat einen Abfluss im Shire-Fluss. Der Malawisee ist 560 km lang und 50-80 km breit, bis zu 740 m tief. Er ist einer der artenreichsten Seen der Welt: Hier konnten sich mehr als 500 verschiedene Fischarten entwickeln, meist Buntbarsche, von denen bisher gut 450 Arten beschrieben wurden und von denen fast alle Gattungen endemisch sind, d.h. sie kommen nur hier vor. 1980 wurde am Südufer des Malawisees zum Schutz der Fisch-Brutstätten ein 88 km² großer Nationalpark eingerichtet, der einen Teil des Sees, die Halbinsel Kumba und 12 kleinere Inseln umfasst; seit 1984 steht er auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Denn er birgt nicht nur große landschaftliche Schönheit, sondern seine Fischarten stehen als Beispiel für einen wichtigen Prozess in der Evolution: Sie haben sich im isolierten Lebensraum durch „adaptive Radiation“ zu zahlreichen Arten aufgefächert. Im Nationalpark steht auch ein Baobab, der mehr als 800 Jahre alt sein soll; angeblich hat sich dort schon Livingstone gern mit Missionaren zu Gesprächen getroffen.

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Nyika-Nationalpark

Mit etwa 3.200 km² ist der Nyika-Nationalpark im Nordwesten des Landes Malawis größtes Schutzgebiet. Er liegt auf dem 1.800 bis 3.300 m hohen Nyika-Plateau nahe der Grenze zu Sambia, hat wesentlich Bedeutung für Malawis Wasserhaushalt und bietet eine in Afrika einzigartige Landschaft, weitgehend unerschlossen und ursprünglich. In tieferen Bereichen wachsen Miombo-Wälder mit Brachystegia-Bäumen, während die Zentralfläche vorwiegend aus hügeligem Grasland mit feuchten Tälern besteht. Auf dem Hochplateau herrschen für Malawi ungewöhnlich niedrige Temperaturen (meist zwischen 11 und 20 Grad), und die Bergwiesen bieten mit 1.900 Pflanzenarten (darunter 33 endemischen) eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Unglaublich, wenn in der Regenzeit mehr als 200 Orchideenarten blühen! Hier fühlen sich zahlreiche Antilopen wohl, vom kleinen Ducker über Schirrantilope und Rappenantilope bis zur sehr großen Elenantilope; es gibt Steppenzebras, Buschschweine und Tüpfelhyänen zu sehen, Leoparden aber selten. Der Park ist ein Vogelparadies mit mehr als 400 verschiedenen Arten, darunter seltene wie Klunkerkranich, Stanleytrappe und Rotflügel-Frankolin. Wer den Nyika-Nationalpark besucht, sollte auch das 50 km weiter südlich liegende Vwaza-Marsh-Wildreservat erkunden.

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Vwaza-Nationalpark

Fast 1.000 km² groß ist die Vwaza Marsh Wildlife Reserve an der Grenze zu Sambia; sie liegt auf 1.600 m Höhe und etwa 50 km südwestlich von Malawis Nyika-Nationalpark. Hügelig im Osten weist das Gebiet offene Wälder, Grasland und Feuchtgebiete (Sümpfe und den See Kazuni) auf; Wasserquelle ist das Nyika-Plateau. Regelmäßig sieht man Herden von 30-40 Elefanten, und der Flusspferdbestand im See ist groß; auch Afrikanische Büffel sind zu beobachten, Antilopen wie Klippspringer, Schirrantilope, Impala und Riedbock, Raubtiere wie der Leopard. Etwa 300 Vogelarten wurden im Schutzgebiet nachgewiesen, darunter Witwen-Pfeifgans, Kampfadler, Milchuhu und Rotrückenweber. Wildtiere können frei wandernd zwischen dem Schutzgebiet und Sambias Luangwa-Tal wechseln. Man erwägt auch, diese Gebiete mit dem Kazungu-Nationalpark und Destinationen am Malawisee in das Konzept der „Peace Parks“ einzubeziehen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag / Kazuni Safari Lodge.

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Anfrage Infos

MADAGASKAR

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  In der trockenen Jahreszeit von Mai bis September.
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 10 - 13 Stunden
Geld: Währung: 1  MWK (Malawian Kwacha ) = 100 Tambala. EURO und USD können problemlos gewechselt werden. Außerhalb der größeren Städte ist ausschließlich Barzahlung möglich. In der Hauptstadt und den großen Hotels werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: Malawi hat tropisch-wechselfeuchtes Klima mit einer ausgeprägten Regenzeit von November bis März. In der Trockenzeit (Mai bis September) ist es kühler; vor allem die Nächte können im Bergland sehr kalt sein. Die durchschnittlichen Temperaturen in Lilongwe (1.229 m über NN) betragen im Juli 16 °C, im Dezember 23° C. Entlang des Malawi-Sees ist es am wärmsten, jedoch weht meist eine kühle Brise.
Mobiltelefon: GSM 900. Der Empfang- und Sendebereich deckt die größeren Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Fragen Sie ihren Provider.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 220-240 V, 50 Hz, und Sie benötigen einen Adapter für das dreipolige Steckersystem. Da die Stromversorgung oftmals durch Generatoren erfolgt, kann es zu Schwankungen und Stromausfällen kommen. Ansonsten können Sie Ihre Akkus über die Fahrzeugbatterie aufladen. Nehmen Sie dazu einen 12-Volt-Adapter für den Anschluss an die Autosteckdose mit.
Ortszeit: Während unserer Sommerzeit besteht Zeitgleichheit, während unserer Winterzeit gilt + 1 Stunde.
Sprache: Die Amtssprachen Malawis sind Chichewa und Englisch.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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