MADAGASKAR

die Insel der Lemuren und Waldgeister

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN MADAGASKAR

  • Kleine Gruppe mit 5–7 Teilnehmern
  • Privatreise zum Wunschtermin möglich
  • Deutsche oder Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
  • Makis, Kattas, Sifakas, Indris und einzigartige Natur

Nachdem sich Madagaskar vor vielen Millionen Jahren vom afrikanischen Kontinent gelöst hatte, ging die Evolution hier eigene Wege. so isoliert konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln und erhalten – bis der Mensch seinen Fuß auf die Tropeninsel setzte. seither hat er vieles zerstört – und aus der „grünen Insel“ wurde allmählich eine „rote Insel“.

Dennoch gibt es großartige, kaum berührte Naturlandschaften, in denen viele interessante Tiere leben. die bemerkenswertesten madegassischen Säugetiere sind die zu den Halbaffen gehörenden Lemuren oder Makis, die sich wegen der fehlenden Konkurrenz höherer Affen in großer Vielfalt entwickeln konnten. Dabei reicht die Palette von winzigen Mausmakis über mittelgroße Kattas und Mohrenmakis bis zu großen Indris und Sifakas. Einige der über 30 nur hier vorkommenden Lemurenarten werden unterwegs zu sehen sein, manche sogar nur auf wenige Meter Entfernung.

Darüber hinaus gibt es hier über 150 Vogelarten und mehr als 30 Arten von Chamäleons. auch die Pflanzenwelt ist oft einmalig. so kommen hier z.B. allein über 1.000 Orchideenarten vor.

Programm

PROGRAMM

MADAGASKAR

DIE INSEL DER LEMUREN UND URWALDGEISTER

1. Tag: Abflug

Individueller Abflug am Abend.

2. Tag: Antananarivo – Antsirabe

Ankunft in der Landeshauptstadt Antananarivo (Tana) am Morgen und Fahrt durch das Hochland nach Antsirabe. Dort lohnt ein abendlicher Bummel durch die schön angelegten Avenuen mit ihren hübschen Villen.

3. Tag: Antsirabe – Ranomafana

Fahrt über Ambositra und Fianarantsoa, der „Hauptstadt des Südens“, nach Ranomafana. Die Strecke führt durch eine reizvolle Hügellandschaft, die bis in den letzten Winkel mit mühevoll gepflegten Reisterrassen bebaut ist. Die grünen Felder bilden einen starken Kontrast zu den roten Lehmhäusern.

4. Tag: Ranomafana

Besuch des Ranomafana-Schutzgebietes, in dessen dichten Regenwäldern 1986 der Goldene Bambuslemur und ein paar Jahre später der kleinste Frosch der Welt entdeckt wurde. Nur 10 – 12 Millimeter groß ist dieser Winzling. Am Nachmittag sehen Sie Große und Graue Bambuslemuren. Gegen Abend werden Sie Fossas und Nachtmakis fotografieren können, die hier angefüttert werden.

5. Tag: Ranomafana – Anja - Ranohira

Vormittags wandern Sie durch den Wald, der von vielen Pfaden durchzogen wird. Dabei sollten Sie Ausschau halten nach Diademsifakas, Tanreks (Madagaskar-“Igeln“) und Madagaskar-Schleichkatzen. Interessant zu beobachten sind auch die bizarren Chamäleons, die hier mit zahlreichen Arten vertreten sind. Mittags fahren Sie zu dem Ort Ambalavao, wo handgemachtes Papier aus den Rinden des Avoha-Baumes hergestellt wird. Auf der Strecke stoppen Sie in dem kleinen Anja-Lemurenreservat, wo Sie Kattas, die putzigen Lemuren mit den langen Ringelschwänzen, beobachten können. Am Andringitra-Gebirge vorbei erreichen Sie am späten Abend den kleinen Ort Ranohira am Fuße des bizarren Sandsteinmassivs Isalo.

6. Tag: Ranohira – Isalo – Tulear

Wanderung durch die fast unwirklich wirkenden Sandsteinformationen des Isalo Canyons. Sie führt u.a. bis zu einem natürlichen Wasserbecken. Wer sich nicht fit genug für lange Wanderungen fühlt, kann auf den Pfaden im Nahbereich bleiben und früher zum Hotel zurückkehren. Am Nachmittag fahren Sie weiter in den trockenen Westen der Insel. Unterwegs kommen Sie an Mahafali-Gräbern vorbei und halten sicher auch an mindestens einem der mächtigen Affenbrotbäume. Sie erreichen die Küstenstadt Tulear.

7. Tag: Tulear – Fort Dauphin

Bereits früh am Morgen fliegen Sie in den Süden nach Fort Dauphin. Dort besuchen Sie am Nachmittag das Nahampoana-Schutzgebiet. Es gibt einen guten Einblick in die Vegetation des Südens: Didieracee, Dreieckspalmen und Sisalagaven. In dem Bambuswald können Sie Bambuslemuren beobachten.

8. Tag: Fort Dauphin – Berenty

Heute fahren Sie zum Berenty-Park. Die etwa dreistündige Tour führt durch eine einmalige Trockenlandschaft, in der Sie oft halten. Hier hat sich eine Vegetation entwickelt, die an die afrikanische Dornsavanne erinnert. Scharfkantiges Gras, kakteenartige Gewächse und insektenfressende Kannenpflanzen wachsen zusammen mit dem Wasser speichernden „Baum der Reisenden“ und der endemischen Dreikantpalme. Einzigartig ist das Vorkommen der kakteenähnlichen, endemischen Pflanzenfamilie der Didiereaceen. Zusammen mit anderen Sukkulenten, darunter vor allem Euphorbien, bilden sie ganze Wälder.

9. Tag: Berenty

Von der Berenty Lodge führen zahlreiche Wege durch den lichten Galeriewald am Mandrare-Fluss. Sie können ihnen allein oder mit dem Reiseleiter folgen. Unterwegs lassen sich oft aus nächster Nähe Kattas und Rotstirnmakis beobachten. Mit etwas Glück sehen Sie auch das typische „Tanzen“ der Sifakas. Wenn Sie abends unterwegs sind, können Sie in der Dämmerung Flughunde ausschwärmen sehen. Bei einer Nachtwanderung mit Taschenlampen sollten Sie nach den winzigen, großäugigen Mausmakis suchen.

10. Tag: Berenty – Antananarivo

Am Vormittag kehren Sie zurück nach Fort Dauphin. Am Nachmittag startet Ihr Flug nach Antananarivo.

11. Tag: Antananarivo – Andasibe

Besuch des Botanischen Garten Tsimbazaza, dem ein kleiner Zoo angeschlossen ist. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Wagen nach Andasibe, einer kleinen Siedlung in der Nebelwaldregion der östlichen Küstenbergkette.

12. Tag: Perinet Reservat – Lemuren-Insel

Vormittags sind Sie unterwegs im Naturreservat von Perinet. 800 Hektar umfasst dieses 950 – 1.100 Meter hoch gelegene Schutzgebiet. Auf verschiedenen Wanderwegen wird versucht, in dem dichten Nebelwald einige seiner Bewohner aufzuspüren, darunter bizarre Insekten, farbenprächtige Chamäleons und verschiedene Lemuren.

Die größte Attraktion hier sind jedoch die Indris, mit 10 kg Gewicht und 70 cm Sitzhöhe die größten heute lebenden Lemuren. Die Familiengruppen grenzen ihre Territorien mit lauten, heulenden Rufen ab, die am frühen Morgen durch den Wald schallen. Am Nachmittag besuchen Sie die Lemuren-Insel der Vakona Lodge, auf der Diademsifakas und Varis leben. Bei einer abendlichen Fußpirsch schauen Sie nach nachtaktiven Tieren.

13. Tag: Andasibe – Tana

Wer früh aufsteht, kann noch einmal das lautstarke Morgenkonzert der Indris genießen. Nach einem späten Frühstück fahren Sie dann zurück nach Tana. Unterwegs machen Sie bei Morazevo einen Abstecher zu einer Schmetterlings- und Chamäleonfarm. Den späten Nachmittag haben Sie frei für einen Stadtbummel. Von der Oberstadt aus bietet sich ein herrlicher Blick auf Tana und seine hügelige Umgebung.

14. Tag: Tagesrückflug

 

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

MADAGASKAR

DIE INSEL DER LEMUREN UND URWALDGEISTER

Privatreise:  zum Wunschtermin Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Gruppenreise:    14 Tage / 6 - 8 Teilnehmer
   Hotel & Lodge

Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
05.05.2019 - 18.05.2019 2755 €Buchen & Reservieren
28.09.2019 - 11.10.2019 2755 €Buchen & Reservieren
Einzelunterkunft:   270 €
Flüge:    ab 840 € plus 325 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE :

Tana Plaza oder Relais des Plateaux, Couleur Café, Setam Lodge, Satrana Lodge, Victory Hotel, La Croix du Sud, Berenty Lodge, Vakona Lodge

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtung in Doppelzimmern von Hotels und Lodges
3 x Frühstück in Tana, sonst überall Halbpension
Inlandsflüge im Wert von 850 €
Alle Transfers
Alle Eintrittsgebühren
Exkursionen laut Programm
Deutsch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Antananarivo

NICHT EINGESCHLOSSEN:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Visumgebühr, Getränke, übrige Mahlzeiten

Visum: Erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeine Versicherung AG nach. 
Lesen Sie die Safari Seite sowie die Infos und Reisebedingungen.

Infos

MADAGASKAR

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:   April/Mai und September und Oktober (eher kühler und regenarm); Ostküste jedoch relativ regenreich.
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum.
Flugdauer: 13 - 14 Stunden
Geld: Währung: 1 MGA (Madagascar Ariary) = 5 Malagasy. EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben gewechselt werden. American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden in den Hotels der Hauptstadt akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten erfahren Sie vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: In Madagaskar herrscht ein sub-/tropisches, maritimes Klima, das durch Höhenlage, Monsun und die Nähe zum Meer beeinflusst wird. Das Hochland hat ein angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa 20 °C, die im madagassischen Sommer (Oktober bis April) kaum über 30 °C steigen. Der madagassische Winter (Mai bis Oktober) ist trocken und kühl, die Temperaturen können auf 5 °C fallen. In der Küstenregion herrscht mehr tropisches Klima ohne echte Trockenzeit. An der Ostküste wehen ganzjährig südöstliche Passatwinde; hier ist es im Sommer (Oktober bis April) heiß mit häufigen Niederschlägen. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 29 °C mit Höchsttemperaturen von 35 °C im Sommer, sonst sind sie eher gemäßigt. An der Nord- und Westküste gibt es im Winter trockene Ostwinde mit gemäßigten Temperaturen. Im Sommer bestimmen feuchte, niederschlagsreiche Monsunwinde das Klima; die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 26 °C. Der Süden von Madagaskar ist sehr trocken, und es fällt nur wenig Regen.
Mobiltelefon: GSM 900. Der Sende- und Empfangsbereich beschränkt sich auf die größeren Städte und die Hauptverkehrsadern im Land.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 127 oder – überwiegend - 220 Volt, 50 Hz. Europäische Flachstecker passen fast überall, für Schukostecker benötigt man manchmal einen Adapter.
Ortszeit: Auf Madagaskar gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit +1 Stunde, während unserer Winterzeit +2 Stunden.
Sprache: Amtssprachen sind Malagasy (Madagassisch) und Französisch; regionale Sprachen dienen als Umgangssprachen. Englisch wird nur in den Großstädten verstanden, Französisch ist weit verbreitet.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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