Südafrika

Blumenparadies Namaqualand

Übersicht

Das Namaqualand, Südafrikas Paradies für den Wildblumen-Liebhaber, erstreckt sich von der kleinen Stadt Garies im Süden bis zum Oranje-Fluss, der Grenze zwischen Namibia und Südafrika im Norden. Das Spektakuläre dieser Wüstenlandschaft ist ihre Verwandlung nach Regenfällen in den Monaten August und September, dem südlichen Frühjahr. Vorher karg und mit wenig grüner Vegetation, erblüht hier alles schlagartig mit dem ersten Wasser. Riesige Blütenmeere mit Mittagsblumen blühen in allen Schattierungen zwischen Gelb, Weiß, Rot, Blau und Orange. Millionen Zwiebelgewächse wenden ihre extravaganten Blütenköpfe dem Lauf der Sonne zu.

Auf Grund dieser besonderen ökologischen Bedingungen sind im Namaqualand heute mehr Zwiebelpflanzen und Sukkulenten beheimatet als in irgend einer anderen ariden Region weltweit. Von den hier bislang nachgewiesenen 3.500 Pflanzenarten sind rund ein Drittel endemisch.

Programm

PROGRAMM

Südafrika

Blumenparadies Namaqualand

1. Tag: Frankfurt – Kapstadt

Flug von Frankfurt nach Kapstadt.

2. Tag: Kapstadt

Ankunft in Kapstadt, kurze Rundfahrt durch Kapstadt (u.a. Botanischer Garten Kirstenbosch) und Transfer zum Hotel. 3. Tag: Kapstadt – Vanrhynsdorp

Fahrt Richtung Norden. Entlang der Strecke präsentiert sich die Westküste in einer eindrucksvollen Blumenpracht. Nach gutem Winterregen wirkt die dürre Landschaft im Frühjahr wie mit Blumenteppichen übersät. Die heutige Strecke führt von Kapstadt durch das so genannte Swartland bis Vanrhynsdorp.

4. Tag: Vanrhynsdorp – Springbok

Heute gelangen Sie nach Springbok. Wie am Vortag werden nur kurze botanische Stopps eingelegt. Der Rückweg bietet dann mehr Zeit für Exkursionen.

5. Tag: Springbok

Exkursionen in die Umgebung von Springbok. Dieses Gebiet zeigt sich monatelang als Wüste. Mit dem Regen entsteht ein Meer aus Blüten. Milliarden Blumenköpfchen der Namaqualand-Margeriten, Sauerklee, Lachenalia und Mittagsblumen bedecken dann das Land. Besuch des Naturreservats Goegap.

6. /7. Tag: Springbook – Kamieskroon

Sie erleben die hier unendlich gedeihenden Wildblumen. Ganztägige Exkursion im Namaqualand-Nationalpark. Oftmals sieht man Feldblumen entlang der Straße soweit das Auge reicht. Viele Farmen stehen den Besuchern zu dieser Jahreszeit offen.

8./9. Tag: Kamieskroon – Nieuwoudtville

Fahrt nach Nieuwoudtville, das auf etwa 900 m Höhe am Rande des Bookeveld-Plateaus liegt. Hier dominiert die Kap-Fynbos-Vegetation mit verschiedenen Proteen-Arten. Exkursionen führen in das Bookeveld, bekannt für Aloengewächse und Köcherbäume sowie in die Knersvlakte mit Sukkulenten und Lebenden Steinen.

10. Tag: Nieuwoudtville – Citrusdal

Auf der Fahrt durch das Tal des Oliphantsflusses nach Citrusdal besuchen Sie das Ramskop-Reservat. Unvergesslich: Die an Ihnen vorbeiziehende einzigartige Kulisse der kargen Cederberge, der endlosen Weinfarmen sowie Citrus- und Obstplantagen.

11. Tag: Citrusdal – Langebaan

Bei Piketberg biegen Sie zur Westküste ab. Bei Velddrif überqueren Sie den Bergfluss, in dessen Lagune sich oft hunderte Pelikane und Flamingos aufhalten.

12. Tag: Langebaan - Kapstadt

Heute besuchen Sie den Westcoast-Nationalpark und weiter ins Tienie Versveld Wildblumen Reservat. Wenn es die Natur und Zeit zulässt auch in das Koeberg Naturreservat. Neben der reichhaltigen Flora können Sie hier den endemischen Bontebok beobachten.

13. Tag: Kapstadt

Besuch von Simonstown und den Steilklippen am Cape Point, wo sich Indischer und Atlantischer Ozean treffen (was inzwischen allerdings widerlegt ist). Mit der Standseilbahn fahren Sie zum Leuchtturm hinauf. Über die atemberaubende Chapmans-Peak-Straße (wenn offen) geht es zurück in die Stadt.

14. Tag: Kapstadt – Hermanus

Morgens eventuell noch eine Auffahrt auf den Tafelberg, danach Weiterfahrt nach „Overberg“ ins Städchen Hermanus. Vor der Küste kalben hunderte Südliche Glattwale und andere Walarten, die von den hohen Küstenfelsen zu beobachten sind.

15. Tag: Hermanus – Kapstadt – Frankfurt

Sie unternehmen eine kurze Wanderung durch ein Fynbos-Naturschutzgebiet. Auf dem Weg nach Kapstadt besuchen Sie noch die Pinguinkolonie in Betty´s Bay. Transfer zum Flughafen und Abflug nach Frankfurt.

16. Tag: Ankunft in Frankfurt
Termine/Preise

TERMINE & PREISE

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Blumenparadies Namaqualand

Studienreise:  zum Wunschtermin Anfrage
Gruppenreise:    17 Tage / 6 - 8 Teilnehmer
   Hotelreise

Deutsch sprechende lokale Reiseleitung Sandy Smulik

Naturreise mit botanischem Schwerpunkt

11.08.2019 - 27.08.2019 2190 €Buchen & Reservieren
EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtungen in Hotels, Lodges und Gästehäusern
Halbpension
Alle Exkursionen und Transfers laut Programm
Eintritte laut Programm
Informationsmaterial
Deutsch sprechende, lokale Reiseleitung ab/bis Kapstadt

Nicht eingeschlossen:

Flüge (ab 1.100 €), übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder

Visum: Nicht erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.
Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeinen Versicherung AG nach.


 

 

Infos

SÜDAFRIKA

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:  August bis Oktober (weniger Regen, Tiere konzentrieren sich an Wasserlöchern).
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen nur einen Reisepass und kein vorab beantragtes Visum.
Flugdauer: 11 - 13 Stunden
Geld: Währung: 1 ZAR (Südafrikanischer Rand) = 100 Cents. EURO können in den meisten Hotels umgetauscht werden. Eurocard, MasterCard, American Express, Diners Club und Visa sind weithin gebräuchlich. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten: beispielsweise kann man an Tankstellen nicht damit bezahlen. EC-Karten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an Geldautomaten in größeren Städten benutzt werden. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: Da Südafrika südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt. Im Kapland dominiert warmgemäßigtes Klima mit Winterregen (April bis September), ansonsten subtropisches Klima mit Sommerregen (Oktober bis März). Die Winter sind allgemein mild; in den Hochebenen kann es recht kühl werden, in den Bergen am Kap und um Natal kann Schnee fallen.
Mobiltelefon: GSM 1800 und GSM 900. Das Mobilfunknetz erstreckt sich auf die meisten städtischen Gebiete. 
Netzspannung: Die Spannung beträgt 250 V / 50 Hertz in Pretoria und 220-230 Volt / 50 Hertz in allen übrigen Landesteilen. Adapter für die südafrikanischen dreipoligen Stecker können vor Ort erworben werden. Sie können Ihre Akkus aber auch über die Fahrzeugbatterie aufladen. Nehmen Sie dazu einen Adapter für einen Zigarettenanzünder-Anschluss mit.
Ortszeit: Während unserer Sommerzeit besteht Zeitgleichheit, während unserer Winterzeit gilt + 1 Stunde.
Sprache: Die Amtssprache ist neben einheimischen Dialekten auch Englisch.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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